Tödliche Schüsse in Mörfelden

Noch immer keine Spur vom flüchtigen Täter

Mörfelden-Walldorf - Der Mann, der vergangene Woche in Mörfelden-Walldorf einen Mann von den Augen seiner Tochter erschossen hat, ist bei seiner Tat gefilmt worden. Doch noch immer ist er auf der Flucht.

Der Staatsanwaltschaft in Darmstadt liegt nach eigenen Angaben das Video aus der Überwachungskamera eines benachbarten Wohnhauses vor. „Der Film zeigt den mutmaßlichen Täter bei der Tat“, sagte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann am Donnerstag in Darmstadt. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor über den Ermittlungsfortschritt berichtet. Auf dem Video ist laut Staatsanwalt ein Mann zu sehen, der mit der Beschreibung des weiterhin flüchtigen Täters übereinstimmt. Der flüchtige Täter soll zwischen 20 und 30 Jahren alt und etwa 1,70 Meter groß sein. Er trug bei der Attacke einen schwarzen Kapuzenpulli, eine dunkle Kappe und helle Jeans. Auf einer Videoaufzeichnung sei sein Gesicht nicht zu erkennen. Unklar ist damit, ob die Tat mit der Rocker-Szene in Verbindung steht.

Das Landeskriminalamt untersuchte am Donnerstag noch die bei der Obduktion gefundene Kugel. Die Experten erhoffen sich Hinweise auf die Tatwaffe. Im günstigsten Fall lasse sich so herausfinden, ob die Pistole schon einmal bei einer Straftat benutzt wurde, sagte Hartmann.Der 43 Jahre alte Mann war am Freitag in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) auf offener Straße erschossen worden. Er war gerade dabei, seine kleine Tochter im Auto anzuschnallen. Das Mädchen blieb unverletzt. Der Schütze soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. (dpa)

Familienstreit war Auslöser der tödlichen Schüsse in Disco

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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