Manfred S.

Polizei ermittelt weiter zum mutmaßlichen Serienmörder

Frankfurt - Auch ein Jahr nach einem groß angelegten Zeugenaufruf laufen die Ermittlungen im Fall des mutmaßlichen Serienmörders Manfred S. aus dem Taunus.

„Es ist keineswegs abgeschlossen für uns“, sagte der Leiter der zuständigen Mordkommission, Frank Herrmann, in Frankfurt in einem dpa-Interview. Im Raum stehen ein knappes Dutzend ungeklärter Mordfälle, meist an Prostituierten vom Frankfurter Drogenstrich. S. können die Beamten nicht mehr befragen - er starb 2014. Seine Angehörigen fanden danach in seiner Garage eine zerstückelte Leiche. „Es müssen unter anderem noch Kleidungsstücke von Opfern auf DNA-Spuren hin untersucht werden“, sagte Herrmann. „Da es sich um Altfälle handelt, muss man ehrlicherweise sagen, dass dies noch Jahre dauern kann.“

Alles zu dem Serienmörder aus Hessen

Aktuelle Fälle gingen vor. Die Polizei gehe nicht davon aus, dass es außerhalb des Rhein-Main-Gebiets weitere Opfer gibt, sagte Herrmann. Auch neue Erkenntnis zu einem möglichen Mittäter hätten sich nicht mehr ergeben, sagte der Chef-Ermittler. „Grundsätzlich muss man sagen: Solche Täter begehen in den meisten Fällen diese Taten alleine. Das ist jetzt nicht unbedingt der gesellige Teamsport.“ Aber es gebe auch einen ganz entscheidenden Prozentsatz, wo ein zweiter Täter mit ins Spiel komme. (dpa)

Erste neue Zeugenhinweise zu möglichem Serienmord

Rubriklistenbild: © dpa

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