In der Wetterau

Mysteriöser Erdrutsch verschlingt Waldweg

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In einem Wald in der Wetterau hat sich die Erde aufgetan und auf 35 Metern einen Waldweg verschlungen.

Wölfersheim - Bilder wie aus einem Katastrophenfilm: In einem Wald in der Wetterau hat sich die Erde aufgetan und auf 35 Metern einen Waldweg verschlungen. Fast 2,5 Meter tief sackte der Boden stellenweise ab.

Wie es zu dem mysteriösen Erdrutsch in dem bei Wanderern, Joggern und Radfahrern beliebten Waldstück nahe der Gemeinde Wölfersheim kam, ist nach Angaben von Markmeister Reiner Dieffenbach vollkommen unklar. "Seriös ist das nicht zu beantworten. So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte der Vorsitzende der Genossenschaft, der das rund 380 Hektar große Areal gehört, am Freitag. Zuvor hatten Medien über den Vorfall berichtet.

Menschen kamen den Angaben zufolge bislang nicht zu Schaden. Vorsorglich wurde der Waldweg jedoch abgesperrt. Experten sollen den Graben nun untersuchen. Erste Anzeichen habe es bereits vor vier Wochen gegeben, berichtete Dieffenbach. Ein kleiner Riss im Boden habe aufhorchen lassen. Der sei von Tag zu Tag größer geworden. Ob der Erdrutsch jetzt noch mehr von dem gut befestigten Wirtschaftsweg verschlingt - niemand weiß es.

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Möglich ist es jedoch: Denn Meteorologen erwarten für die kommenden Tage kräftige Niederschläge mit Schnee und Regen, die den Boden weiter aufweichen können. Gleichzeitig sinken nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach jedoch die Temperaturen auf Werte von bis zu minus 12 Grad. Der Frost könnte die Erde also auch steinhart werden lassen und damit stabilisieren. (dpa)

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