Bis zu 5000 Euro

Nach Bissattacken: Hundehaltern droht hohe Geldstrafe

Rüsselsheim - Nach drei Bissattacken freilaufender Hunde in Rüsselsheim müssen die Besitzer mit Strafen von bis zu 5000 Euro rechnen.

Die Höhe richte sich nach der Körperverletzung, dem entstandenen Schaden und der Einsicht der Hundehalter, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) wolle zudem prüfen, ob die Satzung zum Leinenzwang verschärft werden müsse. Die Stadt appellierte an die Hundehalter, den Leinenzwang in den Parks, Fußgängerzonen, Einkaufszentren und Bussen zu beachten. Dies gelte auch für das Hundeverbot auf Spielplätzen. Ein fünfjähriges Mädchen war am Montagabend beim Ballspielen mit anderen Kindern von einem freilaufenden Hund in den Arm gebissen und verletzt worden. Der Mann, der zwei freilaufende Hund dabei hatte, ging nach dem Angriff am Montagabend einfach weiter, stellte sich aber einen Tag später der Polizei. Einen Tag zuvor waren ein Mann und sein Hund von einem fremden Vierbeiner angefallen und verletzt worden. Ein dritter Hund hatte am Samstag ein brütendes Schwanenpaar am Mainufer angegriffen und einen der Vögel schwer verletzt. (dpa)

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Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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