Nach dem mysteriösen Fund

Ermittler finden Drogenreste in Säuglingsknochen

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Polizisten durchsuchen ein Waldstück nahe bei Viernheim.

Darmstadt/Viernheim - In einem Wald bei Viernheim werden Anfang September Knochen eines kleinen Jungen gefunden. Jetzt haben Experten herausgefunden: Vor seinem Tod kam der Säugling mit Drogen in Berührung.

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Im Fall des mysteriösen Knochenfundes in einem Wald in Südhessen sind die Ermittler einen Schritt weitergekommen. Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Darmstadt mitteilten, kam das nur wenige Wochen alte Baby vor seinem Tod mit Drogen in Berührung. Rechtsmediziner entdeckten in dem Skelett des Jungen entsprechende Spuren. Wahrscheinlich habe die Mutter des Säuglings während ihrer Schwangerschaft Amphetamine eingenommen, heißt es in der Mitteilung heute. Die Identität der Frau und ihres Sohnes sei jedoch weiterhin unklar. Das Skelett war Anfang September in einem Waldstück bei Viernheim (Kreis Bergstraße) entdeckt worden.

Die Polizei versucht auch weiterhin, die Identität des Jungen zu klären und bittet die Bevölkerung um Hilfe:

  • Wer kennt/ kannte eine Frau, die schwanger war und deren Baby nicht gezeigt wurde?

  • Bestand bei dieser schwangeren Frau zudem der Verdacht, dass sie auch Drogen konsumiert hat?

Hinweise, auch anonyme, können unter der 06151/9691111 hinterlassen werden. (dpa/jo)

Bilder zum Fund der Babyknochen in Viernheim

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