100 junge Männer gehen aufeinander los

Nach Massenschlägerei: Polizei ermittelt weiter zu Hintergründen

Gelnhausen - Nach einer Massenschlägerei mit etwa 100 jungen Männern in Gelnhausen versucht die Polizei, die Hintergründe zu ermitteln. Das Motiv sei noch unklar. Die Nachforschungen gestalten sich schwierig, weil die Beteiligten nicht mit der Polizei reden, wie Polizeisprecher Henry Faltin am Montag sagte.

Die Beamten sehen Parallelen zu den Hanauer Geschehnissen. Vor einer Woche hatte sich dort eine Schlägerei im Schlossgarten angebahnt, als sich rund 150 junge Männer in aggressiver Stimmung versammelten. Einige seien nun auch in Gelnhausen dabei gewesen, sagte Faltin. Die etwa 100 jungen Männer hatten sich in der Nacht zum Samstag auf dem Barbarossamarkt in der Gelnhäuser Innenstadt eine Keilerei geliefert. Rund 30 Hanauer waren mit etwa 70 Altersgenossen aus Gelnhausen aneinandergeraten. Die Gruppen beschimpften sich gegenseitig lautstark und schlugen aufeinander ein.

Polizisten trennten die Schläger und sorgten fortan für Ruhe und Frieden. Drei Männer wurden bei der Schlägerei leicht verletzt. Ein weiterer so schwer, dass er zeitweilig in Krankenhaus musste. Um die Ursache für die gewalttätigen Treffen zu ergründen, hat die Polizei eine Arbeitsgruppe gegründet. Mit den politischen Vorgängen in der Türkei und Europa haben die Vorkommnisse in Hanau und Gelnhausen nach Erkenntnissen der Polizei nichts zu tun. (dpa)

SOS vom Smartphone: Das Mobiltelefon als Nothelfer

Nach dem Alarm sollen bei "Mein Notruf" Mitarbeiter in der Rettungszentrale anhand des lokalisierten Standorts und persönlicher Daten passende Hilfe organisieren können. Foto: Mein-Notruf GmbH
Mit einem Klick auf den roten Alarm-Button setzt man bei der App "Mein Notruf" einen Notruf ab, ohne dass man sprechen muss. Foto: Mein-Notruf GmbH
Einige Notfall-Apps wie etwa der Schweizer Anbieter "Uepaa!" leiten Notrufe an eine eigene Rettungszentrale weiter. Foto: Uepaa AG
Die App "Protegon SOS" löst bei Alarm die Kamera des Smartphones aus und schickt das Foto an die interne Rettungszentrale. Foto: Protegon SOS
SOS vom Smartphone: Das Mobiltelefon als Nothelfer

Rubriklistenbild: © dpa

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