Laut Bericht:

Neue Wohnungen und Einfamilienhäuser immer kleiner

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Wohnungsbau in Frankfurt: Neu gebaute Wohnungen und Häuser sind geringer dimensioniert als vor fünf Jahren.

Frankfurt - Neue Wohnungen und Einfamilienhäuser in Hessen sind deutlich kleiner als vor wenigen Jahren. Das geht laut einem Bericht des Frankfurter Radiosenders hr-Info von gestern aus Zahlen des Statistischen Landesamts in Wiesbaden hervor.

Vor allem in Städten ist die durchschnittliche Größe von Neubauwohnungen zurückgegangen. Vom Einfamilienhaus bis zur Sozialwohnung – im Durchschnitt waren die im vergangenen Jahr gebauten Wohneinheiten in Hessen 106 Quadratmeter groß, sieben Quadratmeter weniger als vor fünf Jahren. Schlusslichter bei der Wohnungsgröße waren Frankfurt und Darmstadt. Dort hatten neue Wohnungen im vergangenen Jahr etwa 85 Quadratmeter und damit fast zehn Prozent weniger als vor fünf Jahren.

Experten begründen den Trend unter anderem damit, dass Investoren wegen hoher Grundstückspreise kleinere Wohnungen planen. Angesichts der Lage auf dem Wohnungsmarkt griffen Mieter und Käufer trotzdem zu, sagte Matthias Klupp vom Hamburger Beratungsunternehmen Analyse und Konzepte zu hr-Info. (soh/dpa)

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