Neues Rettungsdienstgesetz in Hessen verabschiedet

Nach Notruf: Rettungswagen kommt nicht in jedem Fall 

Wiesbaden - Mit dem neuen Rettungsdienstgesetz, das am Dienstag im Wiesbadener Landtag verabschiedet worden ist, soll die Anzahl der Fehleinsätze in Hessen verringert werden.

Die Verantwortlichen in der Leitstelle können nun nach Rücksprache mit einem Arzt in nicht-dringenden Fällen entscheiden, dass ein Patient vom ärztlichen Bereitschaftsdienst oder einem Hausarzt untersucht werden kann und nicht zwingend in ein Krankenhaus transportiert werden muss. Einsätze des Rettungsdienstes etwa bei Verdacht auf einen Herzinfarkt, Atemnot oder Ohnmacht sollen von der Einschränkung aber keinesfalls betroffen sein.

Das bisherige Gesetz wäre Ende des Jahres ausgelaufen. Die neue Regelung ist bis Ende 2026 befristet. Die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen sowie die SPD hatten dem Gesetzentwurf zugestimmt. FDP und Linke enthielten sich bei der Abstimmung im Parlament. (dpa)

Wie werde ich Notfallsanitäter/in?

Retter am Airport: Lukas Schad ist Azubi zum Notfallsanitäter am Flughafen Frankfurt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Lukas Schad macht an der Rettungswache des Frankfurter Flughafens eine Ausbildung zum Notfallsanitäter. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Lukas Schad steht in der Rettungswache des Frankfurter Flughafens. Dort lässt sich der 24-Jährige zum Notfallsanitäter ausbilden. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Welche Einsätze warten heute? Notfallsanitäter-Azubi Lukas Schad muss jeden Tag mit neuen Herausforderungen rechnen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Als angehender Notfallsanitäter ist Lukas Schad häufig mit dem Rettungswagen unterwegs. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Patienten für die Fahrt ins Krankenhaus vorbereiten: Auch das übt Lukas Schad bei seiner Notfallsanitäter-Ausbildung. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Bei seinen Einsätzen muss der angehende Notfallsanitäter Lukas Schad wissen, wie er Patienten schnell helfen kann. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Auch Computerarbeit gehört zum Beruf des Notfallsanitäters. Azubi Lukas Schad muss Einsätze am Rechner dokumentieren. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Immer einsatzbereit: Lukas Schad muss im Ernstfall schnell beim Verletzten sein. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Gezielter Griff zum richtigen Fläschchen: Mit Medikamenten muss sich der angehende Notfallsanitäter Lukas Schad auskennen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Angehende Notfallsanitäter wie Lukas Schad müssen körperlich fit sein und außerdem psychische Belastbarkeit mitbringen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Wie hoch ist der Blutdruck der Verletzten? Im Rettungswagen überwacht der Auszubildende zum Notfallsanitäter Lukas Schad wichtige Körperfunktionen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

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