Neues Rettungsdienstgesetz in Hessen verabschiedet

Nach Notruf: Rettungswagen kommt nicht in jedem Fall 

Wiesbaden - Mit dem neuen Rettungsdienstgesetz, das am Dienstag im Wiesbadener Landtag verabschiedet worden ist, soll die Anzahl der Fehleinsätze in Hessen verringert werden.

Die Verantwortlichen in der Leitstelle können nun nach Rücksprache mit einem Arzt in nicht-dringenden Fällen entscheiden, dass ein Patient vom ärztlichen Bereitschaftsdienst oder einem Hausarzt untersucht werden kann und nicht zwingend in ein Krankenhaus transportiert werden muss. Einsätze des Rettungsdienstes etwa bei Verdacht auf einen Herzinfarkt, Atemnot oder Ohnmacht sollen von der Einschränkung aber keinesfalls betroffen sein.

Das bisherige Gesetz wäre Ende des Jahres ausgelaufen. Die neue Regelung ist bis Ende 2026 befristet. Die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen sowie die SPD hatten dem Gesetzentwurf zugestimmt. FDP und Linke enthielten sich bei der Abstimmung im Parlament. (dpa)

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