Stimmen aus Osthessen

Nach Ostern ist die Corona-Impfung beim Hausarzt möglich

Corona-Impfung in einer Hausarztpraxis
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Mancherorts werden in Hausarztpraxen bereits Corona-Impfungen verabreicht, wie hier im bayerischen Landkreis Hof.

Nach Ostern sollen Corona-Impfungen auch bei den Hausärzten möglich sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – bei den Ärzten, aber auch bei den Apothekern. Denn über die Apotheken wird das Vakzin beschafft. 

Fulda - Ralph-Michael Hönscher, Vorsitzender des Gesundheitsnetz Osthessen (GNO) wird ab 7. März in seiner Hausarzt-Praxis Patienten gegen das Coronavirus* impfen. Die Termine für die ersten Impfsprechstunden sind vergeben. „Wir haben zunächst sechs Personen pro Stunde einbestellt und planen, zweimal die Woche eine Impfsprechstunde zu machen. Es ist super, dass wir impfen dürfen. Aber es ist ein hoher Aufwand für die Praxen“, erklärt Hönscher. Allein die Zubereitung des Impfstoffes nehme 10 bis 15 Minuten in Anspruch. „Bei Biontech zum Beispiel muss man Kochsalzlösung mit ins Fläschchen geben. Und der Impfstoff muss so aufgezogen werden, dass keine Luftblasen reinkommen. Das muss alles mit viel Bedacht gemacht werden.“

Bei der Impfvergabe gibt es für die Praxen klare Vorgaben: Die Ärzte sind an die Prioritätenliste gebunden. „So lange es nicht genügend Impfstoff gibt, ist das sinnvoll. Aber sobald genügend da ist, muss diese Liste aufgehoben werden.“ Die Kontrolle, ob jemand impfberechtigt ist oder nicht, sei dabei kein Problem: „Wir haben bei unseren Patienten die Diagnosen ja gespeichert“, sagt Hönscher. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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