Regelung wegen Corona

Hoteliers in Osthessen sauer über Beherbergungsverbot

Das Beherbergungsverbot vieler Länder zum Schutz vor Corona-Infektionen steht im Fokus der Kritik. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten warnte vor existenziellen Risiken für die Betriebe. Foto: Roberto Pfeil/dpa
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Das Beherbergungsverbot vieler Länder zum Schutz vor Corona-Infektionen steht im Fokus der Kritik.

Das Beherbergungsverbot im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stößt bei Hoteliers in Osthessen auf deutliche Kritik.

Fulda - Der Unmut bei den Hotels ist groß: Der geschäftsführende Gesellschafter des Hünfelder Konrad-Zuse-Hotels, Kai Gelhausen, kritisiert das Beherbergungsverbot,* „weil es touristische Reisen komplett untersagt. Und im Business-Bereich trifft es uns, weil eine riesige Unsicherheit besteht.“ Das Kernproblem dieser Verordnung sei, dass sie „nicht das Reisen verhindert. Die Leute versuchen nun privat unterzukommen. Das macht die Sache unkontrollierbar. Nirgends ist es so sicher wie in den Hotels.“

„Die Vorschriften sind recht schwammig, es gibt Grauzonen und es herrscht eine große Verunsicherung“, sagt auch der Geschäftsführer des Hotels Esperanto in Fulda, Martin Gremm. Die Kritik in der Branche an den Regelungen ist allenthalben groß. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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