Ob es weitere Opfer gibt, ist noch unklar

Pilot stirbt bei Absturz von Sportflugzeug

Grebenhain - Beim Absturz eines Sportflugzeugs im mittelhessischen Grebenhain ist heute der Pilot ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte fanden den 66-Jährigen im Cockpit des total zerstörten Ultraleichtflugzeugs.

Ob es noch weitere Unfallopfer gibt, die möglicherweise aus dem Flugzeug geschleudert wurden, war zunächst unklar. Die Umgebung müsse noch abgesucht werden. "Aber wahrscheinlich war der Mann allein unterwegs", sagte Polizeisprecher Christian Stahl in Fulda. Die Maschine krachte nach Angaben der Beamten in einen dicht bewachsenen Laubwald zwischen Ilbeshausen-Hochwaldhausen und Grebenhain-Oberwald. Beim Absturz streifte das Flugzeug einige Baumwipfel, ehe es am Boden aufschlug und Feuer fing. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Augenzeugen hatten die Polizei informiert. Die Unfallursache ist noch unklar. Das Luftfahrtbundesamt wurde eingeschaltet.

Bei dem abgestürzten Flieger handelt es sich um eine Maschine des Herstellers Aerospool (Modell "Dynamic"). Es ist den Angaben zufolge ein einmotoriges Exemplar mit zwei Sitzplätzen. Das Ultraleichtflugzeug wiege nur etwa 300 Kilogramm und habe eine Spannweite von rund neun Metern, sagte Stahl. Wo die Maschine gestartet ist und welches Ziel sie ansteuerte, war zunächst unklar. (dpa)

Bilder: Cessna stürzt in Waldstück bei Erzhausen ab

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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