Dreiste Masche

Porno-Erpresser drohen per E-Mail

Offenbach - Die Polizei berichtet von mehreren Anrufen und Strafanzeigen von Bürgern, die auf ihre private E-Mail-Adresse erpresserische Nachrichten erhalten haben.

Die dreiste Masche: Die Erpresser drohen damit Bilder an Freunde und Bekannte des Opfers zu versenden, auf denen sie beim Anschauen pornografischer Videos im Internet zu sehen seien. Durch eine Geldzahlung von mehreren hundert Euro würde eine Veröffentlichung unterbleiben.

Tatsächlich sind die Kriminellen laut Polizei jedoch nicht im Besitz von Bildaufnahmen. Damit droht auch keine Veröffentlichung. Die Täter versuchen über das Schamgefühl ihrer Opfer das Geld zu erpressen.

Die Polizei rät: Nicht auf die Forderung einzugehen und keinen Kontakt mit dem Adressaten aufnehmen. Wer seine Webcam zusätzlich abklebt, ist zudem vor ungewollten Aufnahmen geschützt. Markus Wortmann, Fachberater Cybercrime bei der Polizei Südosthessen, ist zudem für Betroffene, unter der Rufnummer 069/8098-1229 zu erreichen. (dr)

Die irren Erkenntnisse der Sex-Forscher

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion