Ärger bei Einsatz

Feuerwehr wütend: Anwohner behindern Notarzteinsatz

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Ärger für die Feuerwehr: Im hessischen Schöneck muss ein Mann sofort ins Krankenhaus. Dazu ist die Feuerwehr ihm Einsatz. Doch diese kommt nicht durch.

Ärger für die Feuerwehr: Im hessischen Schöneck muss ein Mann sofort ins Krankenhaus. Dazu muss die Feuerwehr ihn mit einer Drehleiter aus der Wohnung holen. Doch diese kommt nicht durch.

Schöneck – Nicht immer können Sanitäter und Lebensretter Notfallpatienten sofort aus der Wohnung holen, um sie in ein Krankenhaus zu bringen. Manchmal sind sie dabei auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen, um beispielsweise zu schwere Menschen in eine Klinik zu bringen. Oft ist dabei eine Drehleiter der Feuerwehr im Einsatz – wie bei einem Fall in Schöneck (Main-Kinzig-Kreis).

Bei dem Einsatz ging aber einiges schief. Am Dienstabend an der Friedhofstraße in Schöneck hatte die Feuerwehr einmal mehr mit zugeparkten Straßen zu kämpfen. Vorausgegangen war ein medizinischer Notfall, bei dem ein Anwohner umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden sollte.

Schöneck: Ärger für die Feuerwehr bei Einsatz

Um ihn aus seiner Wohnung in Schöneck nach draußen bringen zu können, wurde eine Drehleiter angefordert. Für das große Feuerwehrfahrzeug war das Durchkommen zur Einsatzstelle jedoch von parkenden Fahrzeugen erschwert. Während sich der Notarzt in der Wohnung um seinen Patienten kümmerte, kam die Drehleiter nicht zur Wohnung durch.

Die Maintaler Polizei musste erst die Halter ermitteln, damit diese ihre Wagen zur Seite fuhren. Die Feuerwehr ging zu den entsprechenden Wohnungen und forderte die Halter auf, ihre Autos weg zu fahren.

Ärger für die Feuerwehr in Schöneck: Wo ist der Halter des Wagens?

In einem Fall dauerte das allerdings recht lange, weil der Halter des Autos überhaupt nicht in Schöneck wohnte. Die Polizei musste erst ausgiebig recherchieren, um den wahren Fahrer des Autos ausfindig zu machen. Das verzögerte die Rettung des Patienten erheblich, erklärte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. 

Die Rettungskräfte betonen daher, dass jeder in die Lage kommen kann, schnelle Hilfe zu benötigen. Daher müssen an Engstellen die bestehenden Halteverbote unbedingt eingehalten werden.

Von Christian Weihrauch

Beim Einsatz nach einem schweren Unfall wurden die Retter massiv von Schaulustigenbedroht - die Polizei musste eingreifen. Nun droht den Gaffern Ärger, berichtet op-online.de*. Die B521 ist zwischen Nidderau-Heldenbergen und Schöneck-Büdesheim nach einem schweren Unfall voll gesperrt. Mehrere Menschen werden verletzt.

*op-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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