Abgelehntes Bürgerbegehren auf dem Prüfstand

„Shark City“: Gegner kämpfen weiter gegen Hai-Aquarium

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„Shark City“ trifft in Pfungstadt auf Widerstand.

Pfungstadt - Auch wenn die Stadt ein Bürgerbegehren gegen das geplante Haifisch-Aquarium „Shark City“ abgelehnt hat, setzen die Gegner ihren Protest fort.

Zunächst werde die schriftliche Information der Stadt geprüft, in der es um die Ablehnung des Bürgerbegehrens gegen das Aquarium geht. Dann soll entschieden werden, ob dieses Votum vor einem Verwaltungsgericht angefochten wird, sagte eine Sprecherin. Auch der Bebauungsplan solle geprüft werden. Nach Ansicht der Gegner ist es Tierquälerei, Haie in Aquarien zu halten.

Das Bürgerbegehren der Kritiker hatte 2801 und damit genügend Unterschriften bekommen, war aber Ende September im Stadtparlament trotzdem abgelehnt worden. Die Stadtverordneten hatten sich bis auf eine Nein-Stimme den rechtlichen Bedenken des Städtetags sowie Städte- und Gemeindebunds angeschlossen. Die Spitzenverbände hatten moniert, das Bürgerbegehren habe finanzielle Folgen nicht beachtet.

Unterstützt werden die Aquariums-Kritiker in Pfungstadt auch von Tier- und Naturschützern in Deutschland und der Schweiz. Sie haben 31 000 Unterschriften gegen „Shark-City“ gesammelt. Zu den Organisationen gehören Pro Wildlife, OceanCare, PETA Deutschland und Animal Public. „Das ist ein öffentliches Signal“, sagte eine Sprecherin von Pro Wildlife. Nach bisheriger Planung könnte das Aquarium bis zum Frühjahr 2019 fertig sein. Die Stadt sieht in dem Projekt eine große Attraktion. (dpa/lhe)

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