Sprengung eines Geldautomaten

Ölspur führt Polizei zu Räubern

Wiesbaden - Erst der Knall, dann die Festnahme: Wenige Stunden nach Sprengung eines Geldautomaten in Wiesbaden hat die Polizei zwei Tatverdächtige gefasst.

Die Männer bauten nach der Tat in der Nacht zum Freitag einen Unfall auf der Bundesstraße 455, wie die Polizei mitteilte. Als sie mit dem stark beschädigten Auto weiter flüchteten, wies eine Ölspur der Polizei den Weg. Aus einem nahen Wohngebiet meldeten sich auch mehrere Zeugen, die ein Unfallauto beobachtet hatten, das mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, wie die Ermittler berichteten.

Die beiden zwei 23- und 28-jährigen Tatverdächtigen wurden schließlich in einer Garage festgenommen. Sie sollen laut Polizei in einer Bank im Wiesbadener Ortsteil Mainz-Kastel den Geldautomaten mit einem Gasgemisch gesprengt haben.

Allein der Sachschaden betrage mehrere zehntausend Euro, teilte die Polizei mit. Zur Höhe der Beute gab es zunächst keine Angaben. Bei dem Unfall auf der Bundesstraße touchierten die Flüchtenden den Wagen einer 38-Jährigen, die unverletzt blieb. (dpa)

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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