Nach den Ferien

Staus und Unfälle auf Hessens Autobahnen

Wiesbaden - Die Ferien sind vorbei, der Berufsverkehr rollt durch Hessen wieder wie gewohnt. Nach drei Wochen Weihnachtspause sind am Montag 760.000 Kinder und Jugendliche an die Schulbänke und zahlreiche Pendler nach einem Urlaub wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt.

Besonders langsam ging es aber auf den Autobahnen A66, A661, der A5 und der A3 voran. Wie die Polizei mitteilte, gab es mehrere kleinere Unfälle. Auf der A66 in Richtung Frankfurt etwa standen Autofahrer von Wiesbaden-Frauenstein bis zum Krifteler Dreieck im Stau. "Vielleicht kam der eine oder andere doch übermüdet aus dem Skiurlaub zurück", vermutete eine Sprecherin des Autoclubs ADAC. Auch die schlechte Sicht durch den Regen habe sicherlich zu den Unfällen beigetragen.

Autobahn-Ärger: Hier stehen Hessen häufig im Stau

Ob vermehrt Schüler oder Lehrer nach den Schneefällen der vergangenen Tage in Süddeutschland und Österreich den Schulstart verpassten, weil sie in Wintersport-Gebieten festsaßen, ist laut Kultusministerium nicht bekannt. Ärger für ihr Fehlen erwartet sie ohnehin nicht: "In diesem Fall handelt es sich um höhere Gewalt, die als Begründung natürlich zulässig ist", sagte ein Ministeriumssprecher. Vergleichbar sei auch ein Fehlen, wenn durch Glatteis Schulbusse nicht fahren könnten. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare