Gesperrte Straßen, umgestürzte Bäume

Sturm "Herwart" fegt auch über Hessen

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"Herwart" fegt auch durch Hessen

Kassel/Offenbach - Gesperrte Straßen, umgestürzte Bäume: Auch Hessen hat die Auswirkungen des Sturmtiefs "Herwart" zu spüren bekommen.

Betroffen war in der Nacht zum Sonntag vor allem Nordhessen, der Sturm wütete dort aber weit weniger stark als im Norden und Osten Deutschlands, wie die Polizei mitteilte. Vor allem umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschäftigten die Einsatzkräfte, schwerere Unfälle blieben nach ersten Angaben aus. Schäden an Bahnstrecken wurden in Hessen vorerst nicht gemeldet, wegen Sperrungen im Norden Deutschlands müssen Reisende dennoch mit Verspätungen rechnen.

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"Gemessen an der Anzahl der Meldungen war das schon ein bemerkenswerter Sturm", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel am Sonntagvormittag. Fast 120 Meldungen habe es seit dem frühen Morgen gegeben. Viele Straßen seien gesperrt.

"Der Wind war nicht so stark wie im Norden und Osten Deutschlands", bestätigte Ines von Hollen, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Der Wind habe Geschwindigkeiten in Nordhessen von 65 bis 70 Kilometern pro Stunde erreicht, im Kreis Waldeck-Frankenberg seien am Sonntagmorgen orkanartige Böen von bis zu 104 km/h gemessen worden.

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Die südlicheren Teile Hessens waren von Ausläufern des Sturmtiefs weniger betroffen. Doch auch hier gab es laut Polizei Schäden durch Äste, Bäume, Dachziegel und Schilder.

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