Auch Offenbacher Beamte werden ausgebildet

Tests erfolgreich: Polizei weitet Taser-Einsatz aus

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Symbolfoto

Frankfurt/Wiesbaden - Die hessische Polizei testet derzeit den Einsatz von Elektroschockern. Nach den ersten Erfolgen wird der Probebetrieb - auch auf Drängen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) - auf das Polizeipräsidium Südosthessen ausgeweitet. 

„Das Überfallkommando des Polizeipräsidiums Frankfurt hat Distanz-Elektroimpulsgeräte, sogenannte Taser, seit Mitte Mai im Wirkbetrieb“, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Michael Schaich, der Deutschen Presse-Agentur. „Seitdem hat es dort zwei Einsätze in Zusammenhang mit häuslicher Gewalt gegeben. Beide verliefen erfolgreich.“ Für eine Zwischenbilanz gebe es aber noch nicht genügend Erfahrungen. Der Test endet erst Ende Oktober 2018.

Beamte des ersten Reviers in Offenbach würden derzeit in der Anwendung der Gräte ausgebildet, sagte Schaich. Beim Frankfurter Überfallkommando sollen fünf Dienstgruppen ausgebildet werden. Die Wirkungsweise der nach dem Hersteller Taser genannten Geräte berge für Menschen zwar weniger Risiken als ein Schusswaffengebrauch, heißt es bei der Polizei. Für die Einsatzkräfte steige aber das Risiko, weshalb spezielle taktische Konzepte erforderlich seien.

Vor dem Test benutzten nur Spezialeinheiten (SEK) in Hessen die „Distanz-Elektroimpulsgeräte“ (DEIG), allerdings schon seit zwölf Jahren. Vor Hessen haben bereits Berlin und Rheinland-Pfalz mit Tests begonnen. (dpa/lhe)

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