In Mittelhessen

Tierquälerei: 79 Hunde in Haus eingesperrt

Gießen - In einem Haus in Mittelhessen waren 79 Hunde eingesperrt. Wie der Tierschutzverein Gießen und Umgebung e.V. mitteilte, hatten die Besitzer den Überblick über die Tiere verloren, die sich völlig unkontrolliert vermehrten.

Am vergangenen Donnerstag sei man gebeten worden, 15 Chihuahuas aufzunehmen, sagte am Samstag Sara Becker, die Sprecherin des Vereins. Stattdessen habe ein Transporter dann 65 Hunde geliefert. "Ich habe bei 25 Tieren aufgehört zu zählen." Inzwischen wisse man, dass die Besitzer 79 Hunde in ihrem Haus in Mittelhessen gehalten hatten.

Die Tiere seien in unterschiedlichen Zuständen. "Leider sind auch einige Welpen dabei, die in dem Chaos den Kontakt zu ihren Elterntieren verloren haben", sagte Becker. Die Hunde seien nun in Quarantäne, in drei bis vier Wochen könne man beginnen, sie zu vermitteln. Die Tiere wurde in Tierheime nach Gießen, Marburg und Alsfeld gebracht. Das Gießener Veterinäramt war am Samstag zunächst nicht zu erreichen. Über den Vorfall hatte zuvor auch hessenschau.de berichtet. (dpa)

Bilder: Die am stärksten bedrohten Arten

Rubriklistenbild: © dpa

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