Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln

Unfall auf der A5: Verursacher flüchtet zu Fuß in den Wald

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Ein Bild vom Unfallort auf der A5 in der Nähe des Rasthofs Gräfenhausen.

Weiterstadt - In der Nähe des Rasthofs Gräfenhausen kommt es gestern auf der A5 zu einem Unfall. Ein 26-Jähriger ohne Führerschein fährt in die Leitplanke, ein nachfolgender Wagen kann nicht mehr ausweichen. Der Verursacher flüchtet anschließend in den Wald.

Erst verursachte ein 26-Jähriger einen Unfall auf der A5 auf Höhe des Rasthofs Gräfenhausen, dann flüchtete er in den angrenzenden Wald. Dies teilte die Polizei heute mit. Demnach sei der junge Mann auf regennasser Straße gegen 21 Uhr vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit in die Mittelschutzplanke geprallt. Anschließend kam der Fahrer ohne Beleuchtung auf der vierspurigen Autobahn in Richtung Frankfurt zum Stehen. Ein nachfolgender Wagen konnte nicht mehr ausweichen und krachte in das unbeleuchtete Fahrzeug.

Der 26-jährige Unfallverursacher flüchtete beim Eintreffen der Polizei zu Fuß in das angrenzende Feld, nach kurzer Verfolgung holten die Beamten ihn jedoch ein und nahmen den Mann fest. Er besitzt keinen Führerschein und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der junge Mann muss sich deshalb bald wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Drei Spuren der A5 in Richtung Frankfurt waren wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten für rund zwei Stunden gesperrt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Verkehr staute sich.

Archivbilder

Bilder: Auto brennt nach Unfall auf A5 aus

Ein zweiter schlimmer Unfall in Hessen ereignete sich in der Nacht zu Freitag auf der A7 bei Kassel. Dort sorgte ein umgestürzter Postlaster für eine Vollsperrung. Der 37-jährige Fahrer und sein 62 Jahre alter Beifahrer wurden schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der mit Briefen und Paketen beladene Lkw in der Nacht in südlicher Richtung bei einem Ausweichmanöver auf rutschiger Fahrbahn ins Schleudern geraten und umgekippt.

Ladung wurde bei dem Unfall nicht verloren. Weil einmal mehr im nachfolgenden Stau keine Rettungsgasse gebildet wurde, mussten Polizei und Feuerwehr in entgegengesetzter Fahrtrichtung an die Unfallstelle heranfahren. Fahrer und Beifahrer mussten aus dem Führerhaus befreit und in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Lastwagen entstand ein Schaden von rund 100 000 Euro. Erst nach mehr als fünf Stunden war die Unfallstelle komplett geräumt. (dpa/dani)

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