Öffentlicher Dienst

Verdi weitet Warnstreiks aus - Aktionen ab Dienstag geplant

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Symbolbild

Frankfurt - Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts weitet die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks aus. Von Dienstag (10. April) an werde es zu "umfassenden Streiks in Hessen" kommen, teilte Verdi am Freitag in Frankfurt mit.

Betroffen sein werden demnach unter anderem Stadtwerke, Bauhöfe, Stadtreinigungen, Wertstoffhöfe, Krankenhäuser, Stadtgärtnereien, Kitas, Verwaltungen sowie der öffentliche Nahverkehr. Details sollen am Montag veröffentlicht werden. Der Wiesbadener Verkehrsbetrieb ESWE teilte mit, er bereite sich auf einen erneuten ganztägigen Warnstreik im Busverkehr am kommenden Mittwoch vor. "Die Geschäftsführung wird allerdings versuchen, den Linienverkehr so weit wie möglich aufrecht zu erhalten, unter anderem um morgens die Beförderung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten", hieß es in der Mitteilung. In Hessen hatte Verdi unter anderem bereits den Wiesbadener und den Frankfurter Nahverkehr bestreikt.

Verdi erklärte, über geschlossene Kitas seien Eltern frühzeitig informiert worden. Im Bereich sicherheits- oder gesundheitsrelevanter Einrichtungen seien soweit erforderlich Notdienstvereinbarungen geschlossen worden. Mit den Warnstreiks solle der Druck auf die Arbeitgeber im Bund und den Kommunen erhöht werden, erklärte Verdi. Die nächste Runde findet übernächsten Sonntag in Potsdam statt. Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. (dpa)

Warnstreik im Frankfurter Nahverkehr: Bilder

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