Verdi will Jobticket für alle

Frankfurt - Der Neujahrsempfang der Direktion der Frankfurter Uniklinik am heutigen Donnerstag könnte etwas turbulenter verlaufen.

Die Betriebsgruppe der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kündigte gestern an, die Gäste, unter ihnen der Wissenschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Klinik, Boris Rhein (CDU), „mit kreativem Protest“ auf ein Tarifproblem aufmerksam zu machen. Es geht um das neue Jobticket, das seit 1. Januar Beschäftigen des Landes Hessen freie Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht. Allerdings kommen, so Verdi, nicht alle Mitarbeiter in den Genuss der Regelung. So würden rund 900 Beschäftigte der Universitätsklinik, die in Forschung und Lehre tätig seien, mit dem Jobticket beglückt, die übrigen mehr als 4000 Kollegen, die in der Krankenversorgung und der Verwaltung arbeiteten, aber nicht. Für die einen gilt der Tarifvertrag der Goethe-Universität, für die anderen der Haustarifvertrag der Uniklinik. Verdi will nun beim Neujahrsempfang für mehr Gleichbehandlung protestieren. (mic)

Bilder: In wenigen Schritten zum RMV-Handy-Ticket

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