Vorläufige Sommerbilanz

Frankfurt schlägt Hitzetage-Rekord

Offenbach - Überdurchschnittlich warm und rekordverdächtig war der Sommer 2018 nach der vorläufigen Sommerbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) - auch in Hessen.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,6 Grad war es von Juni bis Ende August 3,4 Grad wärmer als der Sollwert von 16,2 Grad, berichtete der DWD am Donnerstag. Mit 18 Hitzetagen hintereinander mit Temperaturen von mehr als 30 Grad wurde in Frankfurt zudem der Rekord von 16 Hitzetagen hintereinander aus dem Jahr 1976 gebrochen. Auch die Sonnenscheindauer von etwa 790 Stunden lag klar über dem Sollwert vom 586 Sonnenstunden in Hessen. Trotz vereinzelter regionaler Unwetter blieb der Niederschlag dagegen weit unter den durchschnittlichen Werten von 222 Litern Regen pro Quadratmeter in den drei Sommermonaten.

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Stattdessen fielen nur etwa 90 Liter Regen pro Quadratmeter. Damit wurde nach DWD-Angaben sogar der alte Trockenheits-Rekord des Sommers 1911 gebrochen. Die Auswirkungen waren Ende August unter anderem am nordhessischen Edersee zu sehen. Er hatte nur noch 20 Prozent seiner durchschnittlichen Wassermenge, so dass dort eine versunkene Brücke und alte Dorfruinen wieder auftauchten. (dpa)

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