Drei Menschen kamen ums Leben

Flugunglück auf der Wasserkuppe vor drei Jahren - Pilot muss sich nun vor dem Landgericht in Fulda verantworten

An der Unfallstelle auf der Wasserkuppe erinnern Gestecke an das Unglück. Ab Dienstag, 2. März, steht der Pilot vor Gericht.
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An der Unfallstelle auf der Wasserkuppe erinnern Gestecke an das Unglück. Ab Dienstag, 2. März, steht der Pilot vor Gericht.

In 100 Jahren Flugsportgeschichte auf der Wasserkuppe ist die Tragödie vom 14. Oktober 2018 eines der schlimmsten Unglücke, die dort je passiert sind. Eine Mutter und ihre zwei Kinder starben, weil sie von einer Propellermaschine erfasst wurden. Der Pilot muss sich ab heute vor dem Landgericht Fulda verantworten.

Wasserkuppe/Fulda - Gestecke, Grablichter und eine Engelsfigur mit den Worten „Du lebst in unseren Herzen“ erinnern heute an das Unglück vom 14. Oktober 2018. Es ist damals ein warmer Sonntag, einer der letzten schönen Tage des Jahres. Viele Besucher sind auf die Wasserkuppe gekommen, um dort spazieren zu gehen, um den Segelflugzeugen bei den Starts und Landungen zuzuschauen. Auch eine 39-Jährige aus Sinntal macht mit ihren beiden Kindern, elf und zwölf Jahre alt, einen Ausflug. Sie stehen auf einem Gehweg in der Nähe der L 3068, als sie von einem Flugzeug, das über die Landebahn schießt, erfasst und mitten aus dem Leben gerissen werden.

Hinter dem Steuer sitzt ein 56-jähriger Pilot, der sich für diesen Unfall nun vor dem Landgericht Fulda* verantworten muss. Der Mann aus Ludwigshafen ist wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Gefährdung des Luftverkehrs angeklagt.* Die einmotorige Propellermaschine, eine Cessna F 172 N, soll laut Staatsanwaltschaft überladen gewesen sein. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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