Sinnlose Zerstörungswut

Weihnachtsbaum umgesägt – Polizei fassungslos: „Sinnbild für Hoffnung“ in Corona-Zeit zerstört

Der umgekippte Weihnachtsbaum in Biebergemünd: Ein Unbekannter hat die Tanne abgesägt.
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Der umgekippte Weihnachtsbaum in Biebergemünd: Ein Unbekannter hat die Tanne abgesägt.

Sinnfreie Zerstörungswut in Biebergemünd (Main-Kinzig-Kreis): Ein Unbekannter fällt einen Weihnachtsbaum, die Polizei ist fassungslos.

  • Zerstörungswut in Biebergemünd (Main-Kinzig-Kreis) erschüttert Polizei und städtische Mitarbeiter.
  • Ein Unbekannter fällt einen Weihnachtsbaum, die meterhohe Nordmanntanne kracht auf die Fahrbahn.
  • Die Polizei bittet um die Mithilfe der Bevölkerung.

Biebergemünd – Mit völlig sinnlosem Vandalismus hat ein unbekannter Täter in Biebergemünd (Main-Kinzig-Kreis) für Empörung gesorgt. Am Dienstagmorgen (15.12.2020) wurde dort ein prächtig strahlender Weihnachtsbaum gefällt. Die Polizei zeigte sich entsetzt.

Weihnachtsbaum in Biebergemünd umgesägt: Polizei und Arbeiter fassungslos

Laut den Beamten erhielt die Polizei in Gelnhausen kurz vor 4 Uhr die Information, dass im Ortsteil Bieber in der Straße „Am Pflaster“ ein Weihnachtsbaum von einem Unbekannten umgesägt wurde.

Beamte machten sich direkt zum Tatort in Biebergemünd auf, beim Anblick der gefällten Tanne waren sie fassungslos, auch später eintreffende Mitarbeiter des Bauhofs konnten kaum Worte für die Zerstörungswut finden. Die knapp acht Meter große Nordmanntanne versperrte den Bürgersteig und ragte bis auf die Fahrbahn.

Polizei nach Vandalismus in Biebergemünd: Weihnachtsbäume „ein Sinnbild für Hoffnung und Verbundenheit“

Die Polizei zeigt sich angesichts des völlig sinnlosen Vandalismus erschüttert: „Dieser Weihnachtsbaum, sowie weitere an öffentlichen Plätzen aufgestellte Christbäume, werden wie schon die Jahre zuvor zum Teil von Privatpersonen an die Gemeinde Biebergemünd gespendet. Sie sollen ein Sinnbild für Hoffnung und Verbundenheit darstellen, an deren Anblick sich die Bürgerinnen und Bürger gerade in der heutigen nicht einfachen Zeit erfreuen können. Dem Täter war dies aber offensichtlich egal.“

Nach ersten Erkenntnissen lief die Tat in Biebergemünd wie folgt ab: Der Unbekannte sägte den Stamm des Weihnachtsbaumes ab, als Tatwerkzeug verwendete er eine Eisensäge. Der Stamm der Nordmanntanne hat einen Durchmesser von knapp 15 Zentimetern, das Sägeblatt des Werkzeugs blieb im stehengebliebenen Stumpf stecken. Nachdem die Tanne auf die Fahrbahn krachte, ergriff er die Flucht.

Zerstörungswut in Biebergemünd in der Vorweihnachtszeit: Beamte bitten um Mithilfe der Bevölkerung

Wie es nun mit dem ehemals strahlenden Weihnachtsbaum weitergeht, ist nicht bekannt. Die Tanne befindet sich laut Polizei nun vorerst beim Bauhof der Gemeinde Biebergemünd. Möglicherweise wird sie noch einmal aufgestellt, sicher ist dies jedoch nicht.

Die Polizei bittet nach der Zerstörungswut um die Mithilfe der Bevölkerung und Berichte von Zeugen. Wer hat in den frühen Morgenstunden etwas Verdächtiges in Biebergemünd gesehen? Kann jemand Hinweise zu dem unbekannten Täter geben? Unter der Telefonnummer 06051/827-0 nehmen die Beamten Anrufe entgegen. (Tim Vincent Dicke)

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