„Waschküchenluft“

Unwetter drohen: „Omega“-Lage drückt auf Hessen – DWD warnt vor Starkregen und Hagel

Wetter in Hessen
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Experten warnen vor Hitzegewittern in Hessen. (Symbolfoto)

Es bleibt heiß in Hessen: Doch hinzukommt Gewittergefahr zum Wochenbeginn.

Frankfurt – Zum Wochenstart wird es in Hessen höchstwahrscheinlich ungemütlich – trotz sommerlicher Temperaturen. Tief „Xaro“, das in den vergangenen Tagen die Wetterlage in Frankreich bestimmt hat, bewegt sich in Richtung Norden. Für Montag (28.06.2021) beziehungsweise Dienstag (29.06.2021) erwarten Experten, dass es Hessen* erreicht.

Das Tief bringt vor allem feuchte Luftmassen mit sich, was für hohes Gewitterpotenzial sorgt. „Das ist der Treibstoff, dass es losgeht mit den Gewittern“, sagt Michael Köckritz, Meteorologe beim Hessischen Rundfunk. Diese Prognose bestätigt der Deutsche Wetterdienst in Offenbach.

Wetter in Hessen: Gewitterfront kündigt sich an

Laut Angaben des DWD handelt es sich um eine „Omega“-Wetterlage – laut Definition „eine stabile Hochdrucklage, bei der sich ein blockierendes Hoch über Mitteleuropa etabliert.“ Auch der DWD warnt vor möglichen Unwettern, inklusive Starkregen und Hagel.* „Ein erhöhtes Risiko für Unwetter wird uns die nächsten Tage begleiten“, teilte eine Meteorologin mit. 

Gewittertierchen: Woher die Insekten kommen und wie man sie bekämpft*

Die Temperaturen bleiben jedoch trotz der Gewitterfront hoch. Für Montag und Dienstag werden Werte über 30 Grad in Hessen erwartet. In Kombination mit der „feuchten Luft“ ist schwüles Wetter wahrscheinlich. Der DWD spricht in diesem Zusammenhang von „Waschküchenluft“. (tu) *fnp.de, hna.de und op-online.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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