Polizei sucht Täter

40.000 Euro Schaden nach Randale im Schwimmbad

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Ins Becken geworfene und umgestürzte Oleander-Kübel sowie ein zerstörter Spiegel hinterließen die Randalierer im Opelbad.

Wiesbaden - Unbekannte randalieren in der Nacht zu Sonntag im Wiesbadener Opelbad und hinterlassen laut aktueller Einschätzung der Polizei einen Schaden von bis zu 40.000 Euro.

"Tendenz steigend", sagte ein Polizeisprecher schließlich heute Morgen. Hinweise auf die Täter gebe es nach wie vor nicht. Nach Polizeiangaben gelangten die Täter in der Nacht auf bisher noch ungeklärte Weise in das Bad und hausten dort "sprichwörtlich wie die Vandalen". Sie warfen unter anderem fünf Metallbänke und sehr große Blumenkübel samt Erde und Pflanzen ins Schwimmbecken. Auch ein Gerät zur Beckenreinigung landete im Wasser, einen großen Spiegel schlugen die Täter in Stücke. Wegen der Aufräumarbeiten konnte das Schwimmbad seine Pforten am Sonntag erst mit dreistündiger Verspätung öffnen. Das Opelbad hatte den Vorfall bei Facebook bekanntgegeben und Fotos dazu veröffentlicht.

"Wenn ihr die Bilder seht, dann hatten wir ein bissel was zu tun", kommentieren die Mitarbeiter des Schwimmbads die ersten sieben Bilder nach der Zerstörungsnacht. Ihren zweiten Facebook-Post, in dem sie Fotos nachliefern, titeln sie zynisch mit "Stillleben des Vandalismus - ohne Worte".

Auch der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich empörte sich über den nächtlichen "Besuch von ganz speziellen Gästen".

Sowohl unter dem Facebook-Post des OBs als auch unter dem des Opelbads äußern sich wütende Schwimmbad-Besucher über den Vandalismus. Gleichzeitig bedanken sie sich bei allen Helfern der Aufräumarbeiten, die es möglich machten, das Schwimmbad nach nur drei Stunden Verzögerung heute Morgen wieder zu eröffnen.(dpa/tas)

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