Kundgebung

Zwei Monate nach rassistischem Überfall in Schlüchtern: 200 Bürger kommen zusammen

Am Amtsberg, unweit des ehemaligen Amtsgerichts, trafen sich 180 bis 200 Menschen zu einer Kundgebung.
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Am Amtsberg, unweit des ehemaligen Amtsgerichts, trafen sich 180 bis 200 Menschen zu einer Kundgebung.

Knapp zwei Monate nach dem rassistischen Überfall auf einen 57-jährigen Schlüchterner kamen am Donnerstagabend 180 bis 200 Bürgerinnen und Bürger am Tatort zusammen, um für ein friedliches Miteinander einzutreten.

 Schlüchtern - Am 19. Mai um 19.45 Uhr – zur selben Uhrzeit, zu der am Donnerstag die Kundgebung begann – war der Schlüchterner Opfer eines brutalen Überfalls geworden, bei dem er nicht nur rassistisch beleidigt*, sondern auch so schlimm gewürgt wurde, dass er um sein Leben fürchtete.

Clas Röhl, schon lange in der Flüchtlingsarbeit engagiert, und Amöne Nowottny hatten nicht nur kurz nach der Tat eine Unterschriftenaktion gestartet, an der sich 160 Schlüchterner beteiligten, sie hatten auch die Kundgebung am Donnerstagabend in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) initiiert. Es sollte eine Kundgebung aus den Reihen der Bürgerschaft sein Auch wenn die Redner bisweilen Ämter bekleiden, so sprachen sie doch als Mitmenschen. Röhl sprach von „einer widerlichen Tat“. Er sei immer noch entsetzt und empört, dass so etwas in Schlüchtern habe passieren können. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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