Zwergseebären-Nachwuchs im Zoo

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Der Zwergseebären-Nachwuchs Emil (vorn) und Nelly (oben) wird in der Außenanlage des Zoos in Frankfurt am Main von einem Muttertier beschnuppert.
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Die Südafrikanischen Zwergseebären besitzen ein braunes Fell und sind stromlinien-förmig. Der Name „Zwergseebär“ ist etwas irreführend, denn sie sind die größte Seebärenart und können bis zu 2,50 Metern groß werden. Die Männchen der Zwergseebären werden wesentlich größer als die Weibchen.
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Der Zwergseebären-Nachwuchs Emil erkundet bei seinem ersten Ausflug in der Außenanlage des Zoos in Frankfurt am Main die Umgebung.
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Der natürliche Lebensraum der Zwergseebären ist das südliche und westliche Afrika, überall dort, wo der Benguela-Strom nährstoffreiches antarktisches Tiefenwasser mit reichem Plankton- und Fischleben an die Meeresoberflächen bringt.
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Südafrikanische Zwergseebären „fliegen“ mit ihren zu Flossen umgebauten Vorderbeinen durch das Wasser und erreichen dabei eine Geschwindigkeit von vier Meter pro Sekunde und können 25 bis 30 Meter tief tauchen. An Land watscheln sie im Kreuzgang, wobei sie beträchtliche Geschwindigkeiten erreichen. Frühestens mit fünf Jahren haben Männchen die Chance, ein Territorium zu besetzen, in dem sie dann mit 5 bis 15 Weibchen zusammenleben.

Die Zwergseebären im Frankfurter Zoo haben Nachwuchs, und das gleich zwei Mal. Am 23. Mai brachte Bella den putzigen Emil zur Welt - einen Tag später wurde das Zwergseebären-Mädchen Nelly von einem anderen Weibchen geboren.

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