Sorgenfrei fahren

Frühjahrskur fürs Auto - zehn Tipps für den Saisonstart

Wechselrat fürs Winterrad: Wenn sich die Temperaturen dauerhaft bei mindestens sieben Grad eingependelt habten, raten Experten dazu, die Sommerreifen aufzuziehen.
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Wechselrat fürs Winterrad: Wenn sich die Temperaturen dauerhaft bei mindestens sieben Grad eingependelt habten, raten Experten dazu, die Sommerreifen aufzuziehen.
Beginn der Autokur: Vor dem Waschgang raten Experten zu einer gründlichen Vorreinigung des Autos durch einen Hochdruckreiniger.
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Beginn der Autokur: Vor dem Waschgang raten Experten zu einer gründlichen Vorreinigung des Autos durch einen Hochdruckreiniger.
Für den Fachmann: Das Fahrwerk lassen Autofahrer nach dem Winter besser in einer Werkstatt kontrollieren.
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Für den Fachmann: Das Fahrwerk lassen Autofahrer nach dem Winter besser in einer Werkstatt kontrollieren.
Penibler Frühjahrsputz: Auch innen entrümpeln die Autobesitzer jetzt ihr Fahrzeug und reinigen es vom Wintermuff.
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Penibler Frühjahrsputz: Auch innen entrümpeln die Autobesitzer jetzt ihr Fahrzeug und reinigen es vom Wintermuff.
Beim Blick unter die Motorhaube gilt es, die Füllstände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischwasser zu prüfen und bei Bedarf nachzufüllen.
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Beim Blick unter die Motorhaube gilt es, die Füllstände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischwasser zu prüfen und bei Bedarf nachzufüllen.
Gummi prüfen: Nach dem Winter kann ein Wechsel der Wischerblätter für einen besseren Durchblick ratsam sein.
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Gummi prüfen: Nach dem Winter kann ein Wechsel der Wischerblätter für einen besseren Durchblick ratsam sein.

Nach dem Winter gilt es, das Auto fit zu machen für die warme Jahreszeit. Mit Reifen wechseln allein ist es nicht getan. Der Frühjahrs-Check in zehn Schritten.

Berlin - Zum Frühjahrsbeginn braucht auch das Auto eine Fitnesskur, um wieder in Schwung zu kommen. Wer sorgenfrei fahren will, checkt sein Auto besser gründlich durch. Zehn Programmpunkte im Auto-Spa:

1. Auto waschen

Die Wäsche beginnt mit einer gründlichen Vorreinigung mit dem Hochdruckreiniger. "Dadurch lässt sich gut grober Schmutz entfernen, der in der Waschstraße eventuell den Lack beschädigen könnte", rät Philipp Sander vom Automobilclub Mobil in Deutschland. Generell sei die erste Wäsche nach dem Winter immer besonders wichtig. Sie sollte eine Unterbodenwäsche beinhalten, damit Streusalz, Split oder Sand umfassend entfernt werden.

2. Lack kontrollieren

Ist der Wagen sauber, rät Sander zu einer gründlichen Lackkontrolle. Denn Streusplit und -salz können die Außenhaut bei hohem Tempo geschädigt haben. "Kleinere Beschädigungen lassen sich in der Regel mit speziellen Lackstiften gut beseitigen, ansonsten empfiehlt sich der Weg in eine Fachwerkstatt." Lackschäden sollten nie unbehandelt bleiben. "Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Rostnester bilden, deren Beseitigung dann deutlich teurer wird."

Passend dazu: So polieren Sie Ihren Lack richtig.

3. Reifen wechseln

Pendeln sich die Temperaturen dauerhaft bei mindestens sieben Grad ein, steht der Reifenwechsel an. Bei der Gelegenheit sollte auch gleich die Profiltiefe der Winterreifen überprüft werden. "Liegt diese unter 4 Millimeter, können für den nächsten Winter bereits neue Reifen eingeplant werden", rät Sander. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Bei den frisch aufgezogenen Sommerreifen sollte vor Fahrtbeginn der Reifendruck überprüft und gegebenenfalls das Reifendruck-Kontrollsystem RDKS neu angelernt werden.

4. Bremsen prüfen

Der Räderwechsel ist auch eine gute Möglichkeit, die Bremsen in Augenschein zu nehmen. Zusätzlich sollten die unter dem Auto verlaufenden Bremsleitungen einer Sichtprüfung unterzogen werden. "Die Konservierung kann durch Rollsplitt kleinere Macken bekommen haben, die bei Einwirkung von Salzwasser zu Korrosion neigen", sagt Anja Smetanin vom Auto Club Europa (ACE).

5. Motorraum checken

Unter der Motorhaube kann sich einiges angesammelt haben. "Oft sammelt sich Laub an, wodurch sich schnell eine schleimige Schicht bilden kann" sagt Smetanin. Daneben sollten die Füllstände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischwasser geprüft und bei Bedarf nachgefüllt werden. Ein Batterietester klärt den Ladezustand der Batterie, Pol-Spray schützt vor Korrosion. Eine Motorwäsche sei nicht zwingend notwendig, sagt Smetanin. Wer sie trotzdem möchte, sollte sie von einem Fachmann machen lassen.

6. Wischergummis erneuern

"Durch den Schmutz und das Salz auf der Scheibe sind die Wischerblätter meistens schon ziemlich abgenutzt, früher oder später fangen sie also an zu schmieren", sagt Sander. Dabei gleich auch die Dichtungsgummis der Türen auf Risse oder poröse Stellen prüfen. Mit etwas warmem Wasser und Dichtung- oder Silikonfett ließen sich die Gummis wieder auf Vordermann bringen.

7. Innenraum putzen

Dazu gehört, Winterutensilien wie etwa Eiskratzer und Schneeketten auszusortieren und vor allem die Windschutzscheibe von innen zu putzen.

Passend dazu: Diese Tipps und Hausmittel helfen Ihnen bei der Autoinnenreinigung.

8. Innenraumfilter tauschen

Im Innenraumfilter lagern sich Staub, Ruß und Pollen ab. "Ein sauberer Filter verringert die Verbreitung von Keimen und das Sicherheitsrisiko beschlagener Scheiben", sagt Ulrich Köster von Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Spätestens nach 15 000 Kilometern sollte man ihn tauschen.

9. Fahrwerk checken

Das Fahrwerk sollte sich ein Fachmann ansehen. "Das gilt besonders dann, wenn man viele Schlaglöcher erwischt hat", sagt Köster. Dann wurden auch die Stoßdämpfer stark beansprucht, was wiederum den Bremsweg verlängern kann. Auch Querlenker, Federbeine oder Spurstangen können in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ein Poltern an der Vorderachse etwa könne auf beschädigte Koppelstangen oder ausgeschlagene Lager an den Lenkern zurückzuführen sein.

10. Wieder einsteigen

Wer sein Auto den kompletten Winter über in der Garage geparkt hat und erst im Frühjahr wieder startet, unterzieht es einer gründlichen Komplettdurchsicht, rät der ACE. Er empfiehlt auch ein professionelles Fahrertraining, um das Unfallrisiko nach der Pause zu minimieren. Für Camper gebe es auch spezielle Caravan-Sicherheitstrainings.

Lesen Sie hier, mit welchem genialen Trick Ihre Felgen wieder blitzblank werden.

dpa

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