Man darf gespannt sein

320 km/h in der Spitze: Ist das der schnellste SUV der Welt?

Auf 320 Kilometer pro Stunde soll der aufgemotzte LFP von Lister kommen.

Ein Sportwagenhersteller und Tuner hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Den schnellsten SUV aller Zeiten. Hält er, was er verspricht?

Das Unternehmen Lister hat den LFP vorgestellt - und dieser soll der schnellste SUV aller Zeiten sein.

Lister baut schnellsten SUV aller Zeiten

Erbaut ist das getunte Modell aus einem Jaguar F-Pace. Es wurde auf 670 PS mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 Kilometer pro Stunde aufgemotzt. Dabei beschleunigt der SUV von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in 3,5 Sekunden.

Das Auto soll rund 157.000 Euro kosten - allerdings wird erwartet, dass der Preis in die Höhe schießen wird, sobald Käufer sich Besonderheiten im Design und der Ausstattung dazu bestellen.

Lesen Sie hier: 300 PS oder 221 kW: Was verspricht mehr Leistung? So rechnen Sie kW in PS um.

Lawrence Whittaker, CEO von Lister, sagte über das getunte Modell: "Basierend auf ersten Anzeichen verspricht unser neuer LFP, den Erfolg des LFT-666 zu wiederholen, und ich kann es kaum erwarten, den schnellsten SUV der Welt bald zu enthüllen. In den vergangenen sechs Monaten hat die Lister Motor Company sehr hart gearbeitet und unsere Tuning Division entwickelt, angefangen mit der Modifikation des Jaguar F-Type, dem Lister LFT-666 und der Einrichtung unseres neuen Hauptquartiers in Lancashire."

Die Auslieferung des Lister an Kunden soll übrigens im Oktober beginnen.

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Festival of Speed: Zum Jubiläum gibt's heiße Flitzer und legendäre Sportwagen

Beim legendären Pikes Peak hat der vollelektrische VW I.D R Pikes Peak bereits einen Rekord aufgestellt. Selbstverständlich also, dass der Flitzer auch beim Goodwood Festival of Speed die Bergstrecke in Angriff nimmt. Fahrer Romain Dumas schaffte die rund 1,86 Kilometer in sagenhaften 43,86 Sekunden. Die drittschnellste Zeit in der 25-jährigen Geschichte von Goodwood.

Aber Dumas im VW war nicht der einzige, der sich in die Geschichtsbücher von Goodwood eingetragen hat. Denn dieses Auto ist was Besonderes. Das Robocar hat keinen Fahrer und hat sich der Bergstraße trotzdem angenommen – mit Erfolg. Es ist das erste fahrerlose Auto, das die Strecke bewältigt hat.

Neben der Zukunft war auch die Vergangenheit des Motorsports beim Goodwood Festival of Speed 2018 zu bewundern. Hier im Bild: Der Mercedes-Benz T80. Mit unglaublichen 3.000 PS und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von rund 756 km/h sollte der Flitzer 1940 den Weltrekord als schnellstes Landfahrzeug brechen. Dazu kam es aber nie, weil ein Jahr vorher der Zweite Weltkrieg ausbrach.

Wo Mercedes ist, darf Porsche nicht fehlen. Auch die Zuffenhausener haben im Archiv gekramt und einen legendären Renner nach Goodwood geschickt. Dieser Porsche 804 wurde nur für die Formel 1 entworfen.

Auch andere Legenden aus der Formel 1 waren in diesem Jahr am Start: Hier rast der Lotus des ehemaligen Weltmeisters Jim Clark über die Strecke.

Ebenfalls vertreten war der Tyrrell 003, der heute im Besitz von Paul Stewart ist, dem Sohn des großen Sir Jackie Stewart.

Wer lieber heiße Rallye-Action schaut als Formel-1-Rennen, kam beim Goodwood Festival of Speed auf seine Kosten. In den 1970er Jahren gehörte der Ford Escort zu den dominierenden Rallye-Fahrzeugen.

Bei einem der wichtigsten Motorsportfestivals darf natürlich auch Jaguar nicht fehlen. Vor 70 Jahren rollte der Jaguar XK120 vom Band und markierte den Start für Jaguars Rennsportgeschichte.

Zurück in die Moderne. Nicht nur klassische Rennwagen hatten ihren Auftritt in Goodwood. Auch die Drift-Gemeinschaft war vertreten und hat sich in Schräglage die Strecke entlang gekämpft.

Und selbstverständlich durften die Super- und Hyper-Cars beim Goodwood Festival of Speed 2018 nicht fehlen, wie dieser Pagani...

... oder dieser McLaren.

Porsche war nicht nur mit seinem 804er am Start, sondern auch mit modernen Flitzern...

... auch hier versucht sich ein Porsche an der legendären Bergstrecke von Goodwood.

Bis in die Abendstunden röhrten die Motoren, wie bei diesem Aston Martin.

Seien Sie gespannt, welche heißen Flitzer und Sportwagen im nächsten Jahr beim Goodwood Festival of Speed an den Start gehen.

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