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Das sind die gefährlichsten Straßen der Welt

Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September.

Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis.

Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend.

Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit.

Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt.

Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik.

Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008.

Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands.

Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar.

Tiefe Abgründe, unzählige Kurven: Für manche Autofahrer ein Adrenalin-Boost, für andere der blanke Horror. Wir zeigen Ihnen neun abenteuerliche Straßen.

Ob in Rumänien, Alaska oder Bolivien: Auf der ganzen Welt gibt es Straßen, die manch ein Autofahrer lieber meiden will. Im besten Fall sind sie abenteuerlich, im schlimmsten Fall sind sie einfach nur gefährlich. In unserer Bilderstrecke zeigen wir Ihnen neun der gefährlichsten und abenteuerlichsten Straßen der Welt.

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Festival of Speed: Zum Jubiläum gibt's heiße Flitzer und legendäre Sportwagen

Beim legendären Pikes Peak hat der vollelektrische VW I.D R Pikes Peak bereits einen Rekord aufgestellt. Selbstverständlich also, dass der Flitzer auch beim Goodwood Festival of Speed die Bergstrecke in Angriff nimmt. Fahrer Romain Dumas schaffte die rund 1,86 Kilometer in sagenhaften 43,86 Sekunden. Die drittschnellste Zeit in der 25-jährigen Geschichte von Goodwood.

Aber Dumas im VW war nicht der einzige, der sich in die Geschichtsbücher von Goodwood eingetragen hat. Denn dieses Auto ist was Besonderes. Das Robocar hat keinen Fahrer und hat sich der Bergstraße trotzdem angenommen – mit Erfolg. Es ist das erste fahrerlose Auto, das die Strecke bewältigt hat.

Neben der Zukunft war auch die Vergangenheit des Motorsports beim Goodwood Festival of Speed 2018 zu bewundern. Hier im Bild: Der Mercedes-Benz T80. Mit unglaublichen 3.000 PS und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von rund 756 km/h sollte der Flitzer 1940 den Weltrekord als schnellstes Landfahrzeug brechen. Dazu kam es aber nie, weil ein Jahr vorher der Zweite Weltkrieg ausbrach.

Wo Mercedes ist, darf Porsche nicht fehlen. Auch die Zuffenhausener haben im Archiv gekramt und einen legendären Renner nach Goodwood geschickt. Dieser Porsche 804 wurde nur für die Formel 1 entworfen.

Auch andere Legenden aus der Formel 1 waren in diesem Jahr am Start: Hier rast der Lotus des ehemaligen Weltmeisters Jim Clark über die Strecke.

Ebenfalls vertreten war der Tyrrell 003, der heute im Besitz von Paul Stewart ist, dem Sohn des großen Sir Jackie Stewart.

Wer lieber heiße Rallye-Action schaut als Formel-1-Rennen, kam beim Goodwood Festival of Speed auf seine Kosten. In den 1970er Jahren gehörte der Ford Escort zu den dominierenden Rallye-Fahrzeugen.

Bei einem der wichtigsten Motorsportfestivals darf natürlich auch Jaguar nicht fehlen. Vor 70 Jahren rollte der Jaguar XK120 vom Band und markierte den Start für Jaguars Rennsportgeschichte.

Zurück in die Moderne. Nicht nur klassische Rennwagen hatten ihren Auftritt in Goodwood. Auch die Drift-Gemeinschaft war vertreten und hat sich in Schräglage die Strecke entlang gekämpft.

Und selbstverständlich durften die Super- und Hyper-Cars beim Goodwood Festival of Speed 2018 nicht fehlen, wie dieser Pagani...

... oder dieser McLaren.

Porsche war nicht nur mit seinem 804er am Start, sondern auch mit modernen Flitzern...

... auch hier versucht sich ein Porsche an der legendären Bergstrecke von Goodwood.

Bis in die Abendstunden röhrten die Motoren, wie bei diesem Aston Martin.

Seien Sie gespannt, welche heißen Flitzer und Sportwagen im nächsten Jahr beim Goodwood Festival of Speed an den Start gehen.

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