E-Autos –

Wie wird der Kauf staatlich gefördert und wie gelingt die Finanzierung?

Kabel steckt in der Ladebuchse eines Elektroautos.
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E-Autos müssen je nach Modell früher oder später wieder aufgeladen werden und das gelingt mittlerweile sogar zu Hause.

Rund 83.000 E-Autos waren mit Stand vom 1. Januar 2019 für die deutschen Straßen zugelassen, was 29.000 mehr Wägen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Trotzdem ist klar: Reichen tut auch diese Menge noch lange nicht, um die nachteiligen Auswirkungen von Verbrennern auf das Klima zu kompensieren. Deshalb wird der Kauf von E-Autos staatlich gefördert bzw. bezuschusst. Doch wie viel Geld erhalten Autokäufer aktuell und wie gelingt die gesamte Finanzierung?

So wird der Erwerb von E-Autos im Moment staatlich subventioniert

Denken Sie über die Anschaffung eines E-Autos nach, schrecken jedoch vor den vergleichsweise hohen Kaufpreisen zurück? Aktuell bewegen sich mit Stand vom 1. Januar 2019 lediglich 83.175 elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf den deutschen Straßen. Das sind zwar über 29.000 mehr als in 2018, jedoch weitaus weniger, als die Bundesregierung ursprünglich intendierte. Planmäßig vorgesehen war bis 2020 eine Zahl von einer Million Elektroautos - inzwischen wurde das Ziel laut WirtschaftsWoche auf 2022 terminiert.

Helfen sollen dabei die staatlichen Förderungsgelder. Begonnen hatte die Subventionierung der Anschaffung im Juli 2016. Seitdem wurde der Kauf sowohl von E-Autos, als auch von Pkw mit Brennstoffzelle mit 4.000 Euro unterstützt – für Plug-in-Hybride gab es 3.000 Euro.

Nun ist klar: Die Prämien werden nicht nur bis zum Jahr 2025 verlängert, sondern sollen außerdem auf 6.000 Euro für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von unter 40.000 und auf 5.000 Euro für solche mit einem Preis von über 40.000 Euro erhöht werden.

Hoher Anschaffungspreis wird immer öfter mithilfe von Krediten bezahlt

Wichtig für Kunden im Premium-Segment ist: Der Kauf von E-Autos, die mit einem Listenpreis von über 65.000 Euro ausgewiesen sind, wird gar nicht unterstützt. Käufer, die hier zuschlagen wollen und solche, denen Vehikel im niedrigeren Preissegment immer noch zu teuer sind, haben die Option, die Anschaffung mithilfe eines Autokredits von Anbietern wie Bon Kredit zu bewerkstelligen.

Auf der Seite wird ein praktischer Finanzierungsrechner zur Verfügung gestellt. Werden in diesen der gewünschte Kreditbetrag und die tilgungsfähige monatliche Rate eingetragen, errechnet sich die Laufzeit automatisch. Im Folgenden kann nach Angabe der persönlichen Daten eine unverbindliche sowie kostenlose Kreditanfrage gestellt werden. Danach erhält der Interessent passende Angebote von Kreditgebern, aus denen das günstigste ausgewählt werden kann.

Vorteilhaft ist am Online-Kredit im Vergleich zum Darlehen der Hausbank, dass meist erheblich günstigere Zinsen offeriert werden. Dafür verzichtet der Kunde zwar auf den Kontakt mit seinem Bankberater vor Ort, hat in etlichen Fällen aber dennoch einen persönlichen Ansprechpartner.

Steuervorteile, Energieversorger-Prämien und der Einbau von Steckdosen

Abgesehen vom schon thematisierten staatlichen Zuschuss profitieren E-Auto-Käufer des Weiteren von Steuervorteilen, sofern das Fahrzeug bis zum 31.12.2020 zugelassen wird. Zehn Jahre lang wird dann keine Kfz-Steuer fällig, zudem können als Dienstwagen genutzte E-Autos sowie Plug-in-Hybride mit 0,5% statt 1% des Listenpreises versteuert werden.

Nicht bundesweit einheitlich sondern je nach Bundesland verschieden gehandhabt werden die Subventionen für den häuslichen Einbau von Steckdosen und Stromleitungen. So wird beispielsweise in NRW der Erwerb einer privaten Ladestation mit bis zu 1.000 Euro unterstützt. Fungiert sie als öffentlicher Ladepunkt, steigt der Betrag sogar auf bis zu 5.000 Euro.

Abschließend gibt es für mehr Strom verbrauchende E-Auto-Besitzer auch Prämien von so manchem Energieversorger. So zahlen z.B. solche aus Düsseldorf und Hannover 500 Euro für eine Wallbox mit Ökostrom-Bezug. Spitzenreiter ist München mit bis zu 6.000 Euro für den Einbau der Ladeinfrastruktur.

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