Google sperrt nach Streich Nutzer-Korrekturen bei Karten

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Nach der Panne bei Maps lässt Goggle keine Nutzeränderungen mehr zu. Foto: Florian Kleinschmidt

Der Scherz mit einem pinkelnden Android-Roboter auf einer Google-Karte hat ernsthafte Konsequenzen: Der Internet-Konzern nimmt bis auf weiteres keine Änderungs-Vorschläge von Nutzern für Google Maps mehr an.

Mountain View (dpa) - Nach einem Streich, bei dem ein Android-Roboter auf einer Google-Karte ein Apple-Logo anpinkelte, lässt der Internet-Konzern vorerst keine Änderungen durch Nutzer mehr zu.

Nachdem beschlossen wurde, alle Vorschläge manuell zu prüfen, stauten sich zu viele Anträge auf, erklärte Google in einem Eintrag. Vom 12. Mai werde die Änderungsfunktion in allen Ländern abgeschaltet. Es sei eine vorläufige Maßnahme, hieß es.

Die großen Firmen-Symbole waren im April auf einer Google-Karte Pakistans entdeckt worden. Sie waren von einem Nutzer angelegt worden. Da er Elemente des Bildes in einzelnen Änderungsvorschlägen als "Park" einreichte, gelang es ihm, durch das Prüfungssystem zu kommen. Sein Versuch, ein Logo des Online-Netzwerks Facebook als See auf die Karte zu bringen, wurde hingegen herausgefiltert.

Kurz davor war auch ein Geschäft mit dem Namen "Edwards Snow Den" auf einer Google-Karte mitten im Weißen Haus aufgetaucht. Der Nutzer, der den Namen des Whistleblowers leicht modifiziert an den Sitz des US-Präsidenten brachte, nutzte allerdings eine Lücke in einem anderen Verfahren, mit dem Unternehmer ihre Läden in die Datenbank bringen können: Er legte den Eintrag zunächst an einem anderen unverdächtigen Ort an und änderte nachträglich die Adresse.

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