Nutzer sollen „Führer werden“

Kripo warnt vor dubiosen „Gehitlert“-Nachrichten

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Offenbach - Eine Art Kettenbrief auf Mobiltelefonen hat die Kripo auf den Plan gerufen: Die Beamten warnen davor, die dubiosen „Gehitlert“-Nachrichten einfach weiterzuleiten.

Ein nerviger Kettenbrief kursiert derzeit beim Chat-Dienst WhatsApp auf Mobiltelefonen: Aus einer dubiosen Mitteilung geht hervor, dass der Angeschriebene soeben „gehitlert“ worden sei. Weiterhin wird vom Empfänger gefordert, die Nachricht ähnlich eines Kettenbriefes weiterzuleiten „um ein Führer zu werden“. Anschließend erscheint eine Reihe von Hakenkreuzen auf dem Bildschirm.

Die Polizei prüft derzeit, ob der strafrechtliche Tatbestand des Verbreitens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorliegt. Zu den Absendern der Nachrichten haben die Beamten bislang keine Hinweise. Allerdings sind die Ermittlungen diesbezüglich noch nicht abgeschlossen. Während man sich gegen das bloße Empfangen einer solchen Nachricht nicht wehren kann, kann das scheinbar gedankenlose teilen mit Freunden und Bekannten sehr wohl strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

dr

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