Social-Media

Acht Tipps, um die eigene Reputation im Internet nicht zu gefährden

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Symbolbild

Während Gespräche, Kommentare und Äußerungen im wahren Leben schnell vergessen werden, halten sie sich im Internet deutlich länger.

Während Gespräche, Kommentare und Äußerungen im wahren Leben schnell vergessen werden, halten sie sich im Internet deutlich länger. Einmal ein Bild gepostet, einen Beitrag geteilt oder einen Kommentar geliket, bleibt dies für immer einsehbar. Gerade wenn es beispielsweise um den Job geht, fürchten immer mehr Arbeitnehmer ein Ausspionieren durch ihre Chefs oder die Unternehmen, bei denen man sich bewirbt. Es ist daher äußerste Vorsicht geboten, wenn es um die eigene Darstellung im World Wide Web beziehungsweise in den diversen Social Media Kanälen geht. Daher haben wir nachfolgend 8 Tipps für Sie aufgelistet, die hilfreich sind, wenn es darum geht, die eigene Reputation im Internet zu schützen:

1. Halten Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen aktuell

Stellen Sie die Sichtbarkeits- und Privatsphäre-Einstellungen so ein, dass nicht jeder Ihre Inhalte, Postings, Bilder etc. sehen kann. Begrenzen Sie diese Möglichkeiten auf Ihre Freunde oder gegebenenfalls auf gewisse Gruppen innerhalb diesen. Entscheiden Sie unter Umständen von Beitrag zu Beitrag für wessen Augen und Ohren dieser bestimmt ist. In den seltensten Fällen geht dies tatsächlich die gesamte virtuelle Welt etwas an.

2. Nicht jeden Gedanken mitteilen

Weniger ist manchmal mehr. Nicht immer ist es ratsam einen gegenwärtigen Gedanken oder die aktuelle Tätigkeit mit seinen Mitmenschen zu teilen. Je öfter dies geschieht, desto öfter wird es sich zwangsläufig auch einmal um zweifelhafte oder polarisierende Inhalte handeln. Warum nicht einfach dieser Gefahr aus dem Weg gehen, indem man sich das ein oder andere Posting verkneift und so die Angriffsfläche von vornherein verkleinert.

3. Partybilder vermeiden

Auch wenn es im Moment der Party verlockend scheint: Auf Bildern von rauschenden Parties macht man nur selten einen seriösen Eindruck, mit dem man auch den eigenen Chef begeistern kann. Wer montags im Büro doppeldeutigen Kommentaren aus dem Weg gehen will, vermeidet dies besser schon am Wochenende. Auch Verlinkungen ohne vorherige Prüfung der Bilder besser gar nicht erst zulassen oder Freunde und Bekannte bitten diese zu unterlassen und gegebenenfalls die Bilder sogar komplett zu löschen.

4. Persönliche Angaben unterlassen

Vermeiden Sie Angaben wie die Ihrer Adresse oder Ihrer Telefonnummer. Menschen, die diese Informationen benötigen, können sie persönlich darauf ansprechen und Sie entscheiden daraufhin von Fall zu Fall ob Sie diese Angaben herausgeben möchten. Andernfalls öffnen Sie Betrügern, Stalkern etc. Tür und Tor. Behalten Sie Ihre Privatsphäre außerhalb des Internets für sich.

5. Lassen Sie negative Äußerungen über Sie löschen

Negative Kommentare über sie können gegebenenfalls bei Google gerankt werden. Sollten Sie auf so etwas stoßen, lassen Sie diese Einträge von Google löschen. Es gibt dazu ein Formular von Google, welches Sie vollständig ausfüllen und abschicken müssen.

6. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren eigenen Namen bei Google

Auch wenn es narzisstisch klingt: Checken Sie immer mal wieder, welche Treffer Google anzeigt, wenn Sie nach Ihrem eigenen Namen suchen. Andernfalls erfahren Sie gar nicht erst von negativen Inhalten, die Ihren Ruf bzw. Ihre Reputation gefährden. Ohne Kenntnis dieser Inhalte, lassen sich auch keine Veränderungen an Ihnen vornehmen.

7. Immer abmelden, besonders bei Nutzung öffentlicher Geräte

Vergessen Sie niemals, sich aus social media Kanälen abzumelden, wenn Sie fertig mit der Nutzung sind. Gerade wenn Sie öffentliche PCs oder fremde Geräte nutzen, ist dies von allergrößter Wichtigkeit. Andernfalls geben Sie fremden die Möglichkeit dazu, an Informationen zu Ihnen zu kommen und mit diesem Schindluder zu treiben. Auch von fremden abgesetzte Postings im eigenen Namen können – einmal im Netz gelandet – innerhalb kürzester Zeit größten Schaden anrichten. Seien Sie daher sehr vorsichtig beim Umgang mit fremden Geräten.

8. Deaktivieren Sie geografische Lokalisierungen

Nicht immer ist es wirklich notwendig, dass die von Ihnen genutzten Dienste tatsächlich darüber Bescheid wissen, wo Sie sich gerade befinden. Falls doch, wissen dies ganz leicht auch andere Nutzer der sozialen Netzwerke und schon bietet sich ganz leicht eine vermeidbare Angriffsfläche. Nicht zuletzt auch Einbrecher erhalten über Informationen zu Ihren Urlaubsaufenthalten die Möglichkeit, sich gemächlich an Ihrem Eigentum zu bedienen. Ganz abgesehen davon, zu welchem Missbrauch solche Informationen online führen können.

Beherzigen Sie diese Tipps konsequent und vermindern Sie so das Risiko, Ihre eigene Reputation zu verringern. Sie sollten Ihren Ruf sowohl offline als auch online schützen. Social Media wird ein immer größerer Teil unserer Leben und dementsprechend gilt es auch diese Bereiche zu schützen. Im wahren Leben abseits von Facebook, Twitter und Co machen Sie es ja auch. Vermeiden Sie also in allzu leichte Fallen zu tappen und setzen Sie sich vor der Nutzung mit diversen Diensten zuerst einmal ausgiebig mit diesen auseinander.

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