Wie sicher ist der Inkognito-Modus?

Wer im Privat-Modus surft, hinterlegt weniger Daten auf der eigenen Festplatte. Foto: dpa-infocom

Meerbusch (dpa-infocom) - Wer beim Surfen im Netz nicht mehr Spuren als nötig hinterlassen möchte, kann in modernen Browsern einen privaten Modus aktivieren. Der Inkognito- oder Privatmodus von Internet Explorer, Safari, Firefox und Chrome hilft aber nicht gegen die Verfolgung durch Geheimdienste oder Werbenetzwerke. Der Benutzer hat also keine magische Tarnkappe auf, die ihn unsichtbar macht.

Der Inkognito-Modus ist eine Funktion, die das Surfen im Internet ohne Speichern des Browserverlaufs und Cookies ermöglicht. Es werden also weniger oder gar keine Daten auf der eigenen Festplatte hinterlegt, außerdem werden keine eventuell vorhandenen Cookies geladen und genutzt. Der Privat-Modus verhindert allerdings nicht, dass die über das Internet gesendeten Daten eines PCs oder mobilen Geräts unterwegs abgegriffen, mitgeschnitten oder entschlüsselt werden.

Nützlich ist der private Modus dennoch: Er verhindert, dass auf dem eigenen PC, Mac oder Smartphone Spuren entstehen, aus denen andere mit Zugriff auf das Gerät herausfinden können, welche Webseiten man besucht hat. Man darf sich aber eben keine Illusion über die Wirkung machen.

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