Einschulungsfeier an der Albert-Schweitzer-Schule

Die Lern-Reise beginnt

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Mit einer selbst konzipierten Sportshow hat die Klasse 6a der Albert-Schweitzer-Schule die neuen Fünftklässler begrüßt. 180 neue Schüler sind gestern an der ASS aufgenommen worden. Für sie beginnt jetzt eine Reise, wie es Schulleiter Ulrich Schmidt ausdrückte.

Offenbach - Trau’ dich, sei neugierig, bleib hartnäckig und gehe aktiv mit auf die Lern-Reise. Diese Empfehlungen sprach Ulrich Schmidt, Schulleiter des Albert-Schweitzer-Gymnasiums bei der Einschulungsfeier an die neuen Fünftklässler aus. Von Steffen Müller 

Diesen Tipps hatte Hessens Innenminister Peter Beuth, der bei der Aufnahmefeier auch ein paar Worte sprach, nichts hinzuzufügen. Das Gewusel vor und in der alten Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) ist groß. 180 neue Fünftklässler warten ungeduldig mit ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten auf ihre Aufnahme in das Gymnasium. Durch die hohe Anzahl an Schülern wird die Einschulung zweigeteilt. Als erstes sind die Klassen 5a bis 5c an der Reihe. Und als alle Beteiligten endlich ihren Platz eingenommen haben und etwas Ruhe einkehrt, geht das Warten weiter: Der Stargast der Veranstaltung, der Hessische Innenminister Peter Beuth, steht im Stau und verspätet sich. „Wahrscheinlich auf der A3“, raunt ein Vater im Publikum.

Kam auch wegen des Sportangebots an die Albert-Schweitzer-Schule: Innenminister Beuth.

Mit rund 10-minütiger Verzögerung geht es los, und schnell bekommen die Fünftklässler einen Einblick, was sie auf ihrer neuen Schule neben dem Unterrichtsalltag erwartet. Das Programm zur Begrüßungsfeier beinhaltet Musik-, Sport- und Theateraufführungen, dazwischen werden Reden gehalten. Als erstes spricht Schulleiter Schmidt, der das Lernen mit einer Reise vergleicht, die aber auch angetreten werden muss: „Lernen ist wie das Einsteigen in einen Zug oder ein Flugzeug. Das ist die Voraussetzung, um Dinge zu erfahren.“ Schmidt appelliert an die Schüler, gerne zur Schule zu gehen und sich dafür nicht zu schämen. „Es ist okay, die Schule gut zu finden.“

Innenminister Beuth hat Zweifel daran, ob er diesen Satz während seiner Schulzeit an jedem Tag unterschrieben hätte, aber das ist schon der einzige Punkt, in dem sich der Politiker und der Schulleiter nicht ganz einig sind. Denn ansonst greift der CDU-Mann die Empfehlungen seines Vorredners auf. „Gebt nicht auf und strengt euch an“, ruft er den Schülern zu und erinnert an die Möglichkeiten, die ein guter Bildungsabschluss bietet. „Schule vermittelt Lebens-chancen. Gerade in der „wunderschönen“ Rhein-Main-Region gebe es viele Chancen.

Klassisch und modern: Die besten Spick-Methoden

Dass der Innenminister - ein gebürtiger Nordrhein-Westfale - an der Einschulungsfeier an der Albert-Schweitzer-Schule teilnimmt, ist kein Zufall. „Jedes Jahr besuchen Mitglieder aus dem Landeskabinett an verschiedenen Schulen die Aufnahmefeiern. Ich habe mich für die Albert-Schweitzer-Schule entschieden, weil sie eine sehr gute Schule ist und hier großen Wert auf Sport gelegt wird. Als Minister des Innern und für Sport fällt das genau in meinen Aufgabenbereich.“

Gemeinsam mit Ulrich Schmidt („Es ist eine große Ehre für uns, dass der Minister gekommen ist“) kann sich Beuth gleich von dem Sportangebot an der ASS überzeugen. Als „Partnerschule des Leistungssports“ bietet die Albert-Schweitzer-Schule in jedem Jahrgang eine Sportklasse an, in der sportlich begabte Mädchen und Jungen gefördert werden. Mit einer selbst konzipierten, beeindruckenden Sportshow konnte die Klassen 6a ihren neuen Mitschülern zeigen, was man in dieser Sportförderung alles lernen kann.

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