Rücksicht auf Schulkinder

Polizei überwacht zum Schulbeginn verstärkt Straßenverkehr

Hainburg - Wenn am kommenden Montag die Schule beginnt, werden wieder viele Kinder im morgendlichen Berufsverkehr unterwegs sein. Vor allem die Schulanfänger sind besonders stark gefährdet. Jährlich verunglücken tausende Kinder auf dem Schulweg.

Aus diesem Grund appelliert Bürgermeister Alexander Böhn ganz besonders an das Verantwortungsbewusstsein der erwachsenen Verkehrsteilnehmer. „Ich bin froh darüber, dass wir in der Vergangenheit durch Dauermarkierungen auf den Straßen vor den Schulen und den Geschwindigkeitsanzeigengeräten die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer noch einmal erhöht haben. Dadurch konnten wir den Schulweg sicherer machen“, ist Böhn überzeugt.

Die meisten verunglückten Schulanfänger seien zu Fuß unterwegs. Mit zunehmendem Alter steige hingegen die Zahl der Rad fahrenden Jungen und Mädchen. Die Schulanfänger seien oft noch ungeübt, wenn sie außerhalb ihrer vertrauten Umgebung unterwegs sind und einen längeren Weg allein zurückzulegen müssen. Entlang der im Berufsverkehr dicht befahrenen Straßen fehle es ihnen an Erfahrung und Sicherheitsbewusstsein, heißt es in einer Mitteilung des Ordnungsamtes der Gemeinde. Daher sollten die Kinder schon vor dem ersten Schultag ihren Weg kennen, da sie sonst überfordert sein könnten.

Bilder: Einschulung 2017 in Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen

„Am besten gehen die Kinder die ersten Schultage nicht alleine, sondern mit Vater oder Mutter. Dabei kann man besonders gefährliche Stellen mit den Kindern noch einmal besprechen“, rät Böhn. Die Tempo 30-Zonen in den Wohngebieten sei zwar eine gute Sache, nur müssten die Regelungen auch akzeptiert werden. Zusätzlich weisen Banner im Gemeindegebiet die Autofahrer auf den Schulbeginn hin. Auch die beiden Ordnungspolizisten werden die Kinder verstärkt im Blick haben, verspricht Böhn. Die Seligenstädter Polizeibeamten überwachen die Schulwege in Hainburg ebenfalls. (sig)

Rubriklistenbild: © dpa

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