Buchenbusch-Grundschule

Bunte Figuren mahnen zu vorsichtigem Fahren

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Achtung, das hier ist ein Schulweg: Schulleiterin Heike Scheible und die Buchenbusch-Kinder Christian, Marie, Helena und Clara präsentieren die selbst bemalten Hinweisschilder.

Neu-isenburg -  Gestern war für 53 Kinder in Neu-Isenburg ein großer Tag: Sie wurden in der Grundschule Buchenbusch eingeschult. Eine Vorschulklasse und fünf erste Klassen gibt es – eine mehr als bisher. Zu Igeln, Tigern, Eisbären und Füchsen kommt die „Flamingo“-Klasse.

Damit die Abc-Schützen und alle anderen der insgesamt 207 Schüler sicher unterwegs sind, hat die Schule bunte Schilder aufgestellt. Unübersehbar machen kesse Mädchen- und Jungenfiguren Verkehrsteilnehmer rund um die Grundschule Buchenbusch darauf aufmerksam, dass dort ein Schulweg ist. „Diese Aktion war von langer Hand geplant, ihre Umsetzung aber nicht ganz einfach“, sagt Schulleiterin Heike Scheible. Angeregt durch das Beispiel des Kindergartens Schillerstraße, der in der Hugenottenallee solche Schilder aufstellte, wollte die Grundschule Buchenbusch nachziehen. Zunächst galt es, die Schilder zu organisieren und zu gestalten.

„In den Ferien fanden sich Eltern und Schulkinder, die die Figuren bemalten“, sagt die Schulleiterin. Wo die bunten Aufsteller angebracht werden dürfen – es sind ja keine offiziellen Verkehrszeichen – war schon problematischer. „Glücklicherweise fanden wir in Cornelia Marburger eine sehr korrekte, aber auch verständnisvolle Amtsperson der Ordnungsbehörde, sodass wir bei einer Begehung recht schnell entsprechende Plätze für die Aufstellung der Schilder ausfindig machten“, erzählt Scheible.

„Schulranzenparty in Frankfurt“: Bilder

Pünktlich zur Einschulung stehen die Schilder nun unübersehbar auf dem Schulweg. „Mama, guck mal, da ist ein Schild, das die extra für uns aufgestellt haben“, wusste eine Erstklässlerin schon von ihrem großen Bruder. Nicht so einfach war nach Scheibles Angaben die Finanzierung der insgesamt fünf „Sonderschilder“. „Eine Anfrage bei der Stadt in dieser Hinsicht blieb bis heute ohne Erfolg“, sagt die Schulleiterin. Dabei passten die Schilder vorbildlich in das gemeinsam mit der Stadt und der Polizei erarbeitete Schulmobilitätskonzept, findet Scheible. Beim Schulfest habe man aber um Spenden für die Aktion bei den Eltern gebeten. Über nachträgliche Gelder für die Schilder freut sich die Grundschule dennoch. (lfp)

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