Prinzenpaar im Interview

Astrid I. und Björn I. freuen sich auf viele Begegnungen und Gespräche

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Sind schon in bester Stimmung: Prinzessin Astrid I. und Prinz Björn I. können den Samstag kaum erwarten. Dann setzt die vereinigte Narrenschar in Götzenhain zur Machtübernahme an.

Das Dreieicher Prinzenpaar Astrid I. und Björn I. und das Kinderprinzenpaar Christian I. und Mia I. stürmen in diesem Jahr nicht das Rathaus, sondern den Saal der evangelischen Kirchengemeinde in Götzenhain.

Dreieich –  Die vereinigte Narrenschar formiert sich am Samstag, 11. Januar, auf dem Dorfbrunnenplatz und setzt um 16. 11 Uhr zur Machtübernahme an. Die Tollitäten Astrid Schönbach und Björn Engel sind im Interview schon voller Vorfreude.

Wer hatte die Idee mit dem Gemeindehaus und was steckt dahinter?

Die Götzenhainer haben ab und an solche Ideen, wir haben diese Erstürmung vor einigen Jahren schon mal auf dem ehemaligen Kerbplatz gemacht und waren auch schon mal bei uns in der SGG-Halle. Die Entscheidung, diesen Auftakt jetzt im Gemeindehaus zu feiern, ist im Team gefallen. Der Rathaussturm in Sprendlingen ist meist ein sehr abgekapselter Termin. Nach der Erstürmung gehen oft alle auseinander. Am Samstag können wir nach dem Sturm unseren Prinzenempfang gleich im Anschluss mit den geladenen Gästen dort weiterfeiern. Die Treppe eignet sich auch hervorragend zur Verteidigung und das Areal ist sehr kompakt. Das stellen wir uns ganz schön vor, mit der närrischen Menge im Rücken. Rein logistisch ist für uns der Gemeindesaal sehr gut. Wir haben einige Vereinsmitglieder, die sind bei uns aktiv und auch im Kirchenvorstand. Wir haben dort alles, was wir brauchen.

Wird Bürgermeister Martin Burlon den Saal verteidigen – und wenn ja, was verteidigt er dort?

Natürlich verteidigt er nicht den Gemeindesaal. Das Ganze hat ja auch eine Geschichte. Unser Haustier, der Drache Basimir, ist schon die ganze Zeit im Rathaus. Er ist süchtig nach Bonbons und es ist ja bekannt, dass in der Stadtkasse außer ein paar Münzen vor allem Bonbons lagern. Martin Burlon ist jetzt vor unserem gefräßigen Basimir nach Götzenhain geflüchtet und hat Schutz bei der Kirche gesucht. Und er hat natürlich die Stadtkasse dabei. Die werden wir am Samstag schonungslos herausfordern.

Was wird die Dreieicher Narren noch auf dem Dorfbrunnenplatz erwarten?

Erst einmal hoffen wir auf ganz viele Narren in Uniform, denn es ist ja nicht der Rathaussturm der SG Götzenhain, es ist der Sturm der Dreieicher Narren. Wir laufen alle gemeinsam auf und übernehmen die Macht in Dreieich. Wir versammeln uns auf dem Dorfbrunnenplatz und laufen dann zum Gemeindesaal. Für alle Narren in Uniform warten auch Heißgetränke wie Glühwein und Orangensaft, der Spielmannszug der Feuerwehren Götzenhain-Offenthal wird spielen und der Wünsche-Wagen des Arbeiter-Samariter-Bundes steht auf dem Dorfplatz. Für diese Initiative spenden wir in diesem Jahr und so können sich alle den Wagen mal ansehen. Die Ehrenamtlichen des Vereins erzählen an einem Infostand vor Ort von ihrer Arbeit.

Auf welche Höhepunkte in der Kampagne freuen Sie sich besonders?

Das ist eine schwierige Frage, es wird hoffentlich eine ganz tolle Zeit. Aber besonders freuen wir uns auf die vielen strahlenden Gesichter. Besonders auch außerhalb des Sitzungskarnevals. Bei den Kindern in den Kitas, bei Krankenbesuchen oder bei Besuchen in den Altenheimen haben wir auch die Zeit, mit den Menschen direkt ins Gespräch zu kommen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Die Kinder und auch die alten Menschen sind dankbar, dass wir kommen, und wir sind froh, dass wir dort sein können. Das sind die Momente, die sicher mindestens ebenso im Kopf bleiben wie die im Rampenlicht auf der Bühne oder beim Straßenkarneval. Ja, vor allem freuen wir uns auf die Freude, die wir hoffentlich verbreiten können.

Das Gespräch führte Nicole Jost

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