CV brennt bei Sitzungspremiere närrisches Feuerwerk ab

Fastnacht beim CV: Liebeserklärung an Klanaam

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Die flotten Show- und Gardetänze sind zu einem echten Markenzeichen der CV-Fastnacht geworden. Auch bei der Sitzungspremiere am Samstagabend in der TSV-Halle begeisterten gleich mehrere Tanzformationen wie die „Starblace“ (Foto) das närrische Publikum.

Klein-Auheim - „Klanaam Helau!“, hieß es am Samstag in der TSV-Halle bei der Sitzungspremiere des CV. Mit einem närrischen Feuerwerk aus Musik, Tanz und zahlreichen Büttenreden feierten die Karnevalisten bis spät in die Nacht. Von Matthias Grünewald 

Bis auf dem letzten Platz war die Halle zur Kostümsitzung des CV 1895 besetzt, wie Sitzungspräsident Thomas Klaffki mit Freude sah. Und die vielen Gäste hatten sichtlich ihre Freude an dem bunten Programm. Der Beginn gehörte dem Nachwuchs des CV. Tanzgruppen, wie das Schauduo Charline und Yasmin, oder das Soloduett von Natalie und Lara zeigten, dass man sich um die Zukunft der Klein-Auheimer Narren keine Sorgen machen muss. Gleiches gilt für den Gardetanz der Sternchen und Glitzersterne, Sternschnuppen und Sterntaler. Formationen, die mit akrobatischen Höchstleistungen für Begeisterung in der Halle und beste Stimmung sorgten.

Begeisterte als Küchenmamsell: Hildegard Ball

Für Glanz in der TSV-Halle sorgten die zahlreichen Tollitäten befreundeter Vereine mit ihrem Hofstaat. Die Oberstshäuser waren da, die Großauheimer, die Kinderprinzenpaare und natürlich die Klein-Auheimer Regenten Nicole I. und Prinz Carsten I. „Internationales“ Publikum, könnte man meinen. Als weit gereister Globetrotter stieg Klein-Auheims Ortsvorsteher Sascha Feldes erstmals in die Bütt. In Hongkong war er, in Paris, „doch nirgendwo kann mer Euch des Wasser reiche“, so seine Liebeserklärung an den Klanaamer Heimatort. Mundschenk Jan Biscglia nutzte hingegen seinen Auftritt in der Bütt für ein flammendes Plädoyer für seine Generation, die Jugend von heute. Und er fragte die Omas und Opas im Saal: „Wart ihr damals braver als ich?“‘Sein Fazit indes war versöhnlich: „Bleibt fröhlich ihr Leut’, das wünscht euch die Jugend von heut’“.

Schon die Jüngsten schwingen beim CV das Tanzbein: Die Akteure der „Sternchen“ sind drei bis sechs Jahre alt.

Was man als Küchenmamsell in den hochherrschaftlichen Häusern erlebt, davon berichtete Hildegard Ball. Ihre „Büttenredd“ schonte weder die Hochwohlgeborenen noch sie selbst. Forelle Blau serviert sie, in Unkenntnis der wahren Bedeutung, nach dem Genuss einer Flasche Hochprozentigem, und auch mit dem Kaviar hat sie so ihre Probleme. Denn die Fischeier lassen sich „so schlecht schäle“. Ein karnevalistischer Höhepunkt folgt dem Nächsten. Die CV-Sänger unterhielten das Publikum in gewohnter Weise. Und als Crazy Ladies heizten die aus der Gruppe der Elferfrauen hervorgegangene Formation den Gästen mächtig ein. Die Playbackshow als verführerische Katzen ließ niemanden kalt.

Als Egon eroberte Hubert Ball die Bütt und Walter Bauer warnte als EU-Beauftragter vor den Gefahren des Alkohols. Zumindest zur fünften Jahreszeit ein nicht wirklich Erfolg versprechendes Unterfangen. „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ stimmte denn auch immer wieder die Band der TGS-Seligenstadt ein, die mit einem 10-köpfigen Ensemble für den musikalischen Rahmen sorgte, inklusive Tusch und Narhalla-Marsch. Klanaam Helau!

Närrisches Feuerwerk bei der Fastnachtssitzung des CV in Klein-Auheim: Bilder

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