Kampagne abgesagt

Fastnacht-Drama: Er sollte der neue Karnevals-Prinz werden - dann stirbt er plötzlich

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Große Trauer in Hainburg: Der als Fastnachtsprinz vorgesehene Dr. Manfred Strauch ist völlig unerwartet plötzlich aus dem Leben gerissen worden.

Große Trauer in Hainburg: Der als Fastnachtsprinz vorgesehene Dr. Manfred Strauch stirbt einen völlig unerwarteten Tod. Die Karneval-Kampagne ist abgesagt.

  • Große Trauer in Hainburg (Kreis Offenbach)
  • Designierter Fastnachtsprinz Dr. Manfred Strauch stirbt plötzlich
  • Karnevals-Kampagne wird abgesagt

Hainburg - Prinzenpaar und Aktive der Klein-Krotzenburger Fastnacht fieberten ihren Auftritten entgegen, bei der Fremdensitzung am 25. Januar wollte der Fastnachtsausschuss der örtlichen Vereine und Verbände (ÖVV) das Geheimnis um die Tollitäten der Kampagne lüften. Dazu wird es nicht kommen: Völlig unerwartet wurde am Sonntag der als Prinz vorgesehene Dr. Manfred Strauch mitten aus dem Leben gerissen. Er erlag einem Herzanfall.

Hainburg: Designierter Fastnachtsprinz stirbt plötzlich - Trauer ist groß

Strauch, von Beruf Zahnarzt, war in Klein-Krotzenburgsehr bekannt und allseits beliebt“, so der Ausschuss. „Seit vielen Jahren war er in der Fastnacht aktiv als Hofsänger des Gesangvereins Frohsinn. Viele Aktive haben mit ihm einen guten Freund verloren.“ Der Fastnachtsausschuss sei in Gedanken bei seiner Familie, ebenso die designierte Prinzessin und aktive Tänzerin Larissa Schrauder.

Unter dem Eindruck dieses Verlusts, im Einvernehmen mit den Angehörigen sowie in Absprache mit der Prinzessin sieht sich der Fastnachtsausschuss außerstande, die Kampagne durchzuziehen. Deshalb hat sich der Vorstand entschieden, die geplanten Veranstaltungen abzusagen. Sitzungspräsident Wolfgang Barth: „Unsere Krotzenburger Kampagne steht seit jeher für Fastnacht mit Herz. Das macht es uns unmöglich, einfach zur Tagesordnung überzugehen und fröhlich zu feiern.“

Hainburg: Fastnachtsprinz stirbt plötzlich - Kampagne wird abgesagt

Die Absage trifft besonders die Fremdensitzungen am 25. und 31. Januar sowie 1. Februar in der Georg-Flohr-Radsporthalle, für die bereits mehr als 1100 Karten verkauft worden sind und auf die sich mehr als 200 Narren vorbereitet haben. Die Besucher und besonders die Aktiven bittet der Vorstand um Verständnis für diese „schwere und weitreichende Entscheidung, die nach unserer festen Überzeugung nicht anders ausfallen konnte“.

Bereits verkaufte und abgeholte Karten können am Samstag, 15. Februar, zwischen 10 und 13 Uhr im Vereinsheim des Volkschors an der Krotzenburger/Ecke Kettelerstraße zurückgegeben werden, das Geld gibt es dann zurück. did

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