Narrenfahne weht am Wasserturm

Beim Nachtumzug ziehen alle Rodgauer Fastnachtsvereine an einem Strang

Trommeln und Lichter im Rodgauer Nachtumzug: Für die Gruppe „Ramba-Samba“ aus Seligenstadt ist der Name Programm. 
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Trommeln und Lichter im Rodgauer Nachtumzug: Für die Gruppe „Ramba-Samba“ aus Seligenstadt ist der Name Programm. 

Die Fastnacht kommt mit Macht: Beim Nachtumzug am 11.  11. konnte man die Narren kaum übersehen und schon gar nicht überhören.

Jügesheim – So pünktlich wie die S-Bahn zogen Abordnungen aller Rodgauer Fastnachtsvereine vom Bahnhof Jügesheim zum Wasserturm: Trommler mit Handschuhen und Gardemädchen in dicken Strumpfhosen trotzten mit guter Laune dem drohenden Nachtfrost.

Auch viele Musiker heizten dem Narrenvolk ein, allen voran die Guggemusik „Druffkapell“, wie immer klanggewaltig mit druckvollem Gebläse und knackigem Schlagwerk. Erstmals dabei: Die Trommelgruppe „Ramba-Samba“ aus dem Seligenstädter Schlumberland, die ihrem Namen alle Ehre machte.

Sie ziehen an einem Strang: Miriam Seib (Knallkepp), Peter Otto (JSK), Marcus Murmann (TG Nieder-Roden), Rudi Ott (Sportfreunde) und Michael Pommer (SG Hainhausen).

Licht darf beim Nachtumzug nicht fehlen: bunte LEDs an den Musikinstrumenten und lodernde Fackeln in der Hand. Über den ganzen Zug hinweg leuchteten Segel und Takelage des prächtigen Narrenschiffs „Welle 2011“. Freibeuterkapitän Rudi Ott sprach von der Brücke herab über den Klimawandel und das Waldsterben am Wasserturm. Als Schiffbrüchige mit an Bord: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.

Die Guggemusik „Druffkapell“ musiziert klangstark vor dem illuminierten Narrenschiff „Welle 2011“.

Dass die Rodgauer Fastnachter an einem Strang ziehen können, bewiesen ihre Repräsentanten beim Fahnehissen am Wasserturm. Alle nutzten die Gelegenheit, um für die Narretei und für ihre Veranstaltungen zu werben: Die fünfte Jahreszeit kann beginnen!  

VON EKKEHARD WOLF

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