Nie wieder Reboot-Vans

Call of Duty Warzone: Streamer Ninja will dieses Feature in Fornite

Kaum ein Gamer oder Streamer kommt derzeit an Call of Duty Warzone vorbei. Jetzt fordert Streamer Ninja die Entwickler von Fortnite auf dieses Feature zu kopieren.

  • Mixer-Streamer Ninja wünscht sich Gulag-Feature für Fortnite*.
  • Call of Duty Warzone liefere mehr Action als der Epic Games-Titel.
  • Spieleranzahl im Battle Royale Fortnite soll erhöht werden.

Detroit, USA – Der Mixer-Streamer Ninja, mit bürgerlichem Namen Tyler Blevins, äußert sich in einem YouTube-Video zur Wiederbelebungsfunktion in Fortnite. Um den Battle Royale-Shooter langfristig erfolgreicher zu machen, wünsche er sich ein ähnliches System wie es bei Call of Duty Warzone von Activision* funktioniert – mit einem 1vs1-Kampf, um zurück ins Match zu kommen.

Call of Duty Warzone – Streamer Ninja fordert:  Fortnite soll Gulag-Feature kopieren

In einem neuen Video behauptet Streamer  Ninja, dass Warzone-Matches intensiver und spannender seien als Fortnite-Spiele. Sein Grund dafür sind die Kämpfe im Gulag bei Call of Duty* Warzone. Nach einer kurzen Zwischensequenz landet man als "toter" Spieler in einem Gefängnis und kann sich dort mithilfe eines Kampfes beweisen. In einem 1v1 mit einem anderen toten Mitspieler kämpft man um die Rückkehr ins Battle Royale. Gewinnt man das Duell, wird man wiederbelebt und kann zu seinen Teamkameraden zurückkehren. Verliert man seinen Kampf im Gulag, ist man endgültig tot. Nur noch ein Rückkauf von seinen Teamkameraden kann nun vom Ausscheiden aus dem Spiel bewahren. Durch diese Möglichkeiten ist ein mehrfacher Rückeinstieg in das Spiel möglich und der Tod bedeutet nicht gleich das Ende des Spiels in Call of Duty Warzone*. 

Dadurch werden ständig Spieler wiederbelebt und die Spieleranzahl sinkt insbesondere zu Beginn nicht so stark. Dementsprechend sind eine Menge Kills und ein actionreiches Spiel möglich. Dies ermöglicht es laut Ninja, dass Warzone-Matches weitaus aktionsintensiver sind als Runden in Fortnite.

In Fortnite, dem Battle Royale-Spiel* von Epic Games ist es hingegen so, dass man nach dem Tod in eine "Neustartkarte" umgewandelt wird, welche in einem bestimmten Zeitraum vom Boden aufgesammelt werden muss. Danach können die eigenen Teammates den Verstorbenen am Reboot-Van neu starten. Während dieser Zeit kann man als getöteter Spieler nichts tun und ist die Zeit auf der Neustartkarte einmal abgelaufen, kann man nicht in das Spiel zurückgeholt werden. Der weltweit bekannte Streamer fordert nun, dass sich Fortnite eine Scheibe beim Konkurrenten von Activision abschneiden solle.

Ninja wünscht sich bei Fortnite zu den Reboot Vans auch eine Gulag Funktion

Laut Ninja ist genau dies der Grund, warum Fortnite schnell langweilig werden kann. Für den Streamer* aus Detroit ist der Gulag in Call of Duty Warzone eine spannende Erfindung und er wünscht sich ein solches Feature auch bei Fortnite:

"Ich frage mich, ob Epic Games irgendetwas unternehmen wird, um mit Warzones Gulag zu konkurrieren", sagt Ninja in einem aktuellen Video. „Vielleicht nicht für den Wettbewerb, aber irgendwie, um wieder ins Spiel zu kommen. In Warzone mit 150 Leuten und 100 mit Soli und Duos bei Fortnite muss es mehr Möglichkeiten geben, die Zahlen hochzuhalten. "

Insbesondere das Mid-Game bei Fortnite sei für Ninja häufiger langweilig. In Chapter 2 Season 2 würden laut dem Streamer zu viele Gegner bereits zu Anfang der Fortnite-Runde sterben. So rennt man häufig nach einigen Minuten im Spiel herum und sucht verzweifelt Gegner, gegen die man kämpfen kann. Nicht allzu selten muss man teilweise bis zu einer sehr kleinen Sturmzone warten, bevor man wieder auf Feinde trifft. Durch das Einführen einer Möglichkeit, sich in einem Kampf zu beweisen und wieder in das Spiel zurückzukehren, würde das Spiel eine längere Zeit mehr Spieler beinhalten und es würde auf der Karte zu mehr Gefechten kommen.

Auch der Beginn des Spieles wäre deutlich länger, dadurch, dass in beliebten Landeplätzen immer wieder Gegner aus dem 1vs1 Kampf zurückkehren würden, um ihre Teammitglieder zu unterstützen. Hier setze Activision mit dem Gulag in Call of Duty Warzone völlig neue Maßstäbe, findet der Streamer.

Call of Duty Warzone: Zieht Fortnite mit mehr Spielern nach? Ninja spricht sich dafür aus

Ninja wünscht sich ebenfalls bei Fortnite eine höhere Spieleranzahl, ähnlich wie bei Call of Duty Warzone.

"Ich frage mich wie es mit 125 Leuten im Solo-Modus wäre", sagt Ninja in seinem Video "Es gibt bereits 126 in Duos. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass sich die Spieler mehr ausbreiten werden. Die Leute versuchen nicht mehr so ​​viel zu gewinnen wie früher", lautet sein ernüchterndes Fazit.

Der Streamer behauptet außerdem, dass bei Fortnite im Gegensatz zu Call of Duty Warzone die Spieler viel mehr an Kills interessiert seien, als dass sie gewinnen wollen. Insbesondere in den ersten Minuten des Spiels führt dies zu vielen Tötungen. Laut ihm sterben 75 % der Lobby bei Fortnite in den ersten Zügen des Spiels. "Früher versteckten sich Spieler eher in Gebäuden, Büschen oder Türmen, um am Leben zu bleiben", sagt Ninja.

Ein 1-gegen-1-Modus ähnlich wie beim Gulag von Warzone würde es den Spielern viel einfacher machen, wieder einzusteigen. Das würde dazu führen, dass 50 % der Spieler wieder ins Match kommen würden. Somit wäre nicht nur Problem mit der leeren Spielwelt, die Ninja kritisiert, behoben, sondern die Lobby würde nicht allzu schnell ausdünnen.

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Clean snipe for the double in solos!

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Mit der Einführung von Chapter 2 Season 2, sprach sich Ninja zunächst sehr positiv der aktuellen Season gegenüber aus*. Es bleibt abzuwarten, ob Epic Games sich den Rat des Mixer-Streamers zu Herzen nehmen wird. Diese haben zusätzlich zu der Kritik auch mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen*.

Aber auch Activision und Infinity Ward haben ihre Baustellen in Call of Duty Warzone. Wie in einem Posting angekündigt wurde, wollen Publisher und Entwickler von Warzone nun noch härter gegen Cheater vorgehen* und schneller bannen. Allerdings sieht Ninja in den aktuellen Spieler noch keinen Effekt, denn immer häufiger begegnen ihm Cheater in Warzone*.

Fortnite-Kollege Tfue beschwert sich derweilen über den unfairen Aim-Assist* bei Kontrollerspielern. 

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Quelle: ingame.de*

Rubriklistenbild: © Activision/ Ninja

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