Naturgarten

Bilder aus dem Naturparadies von Familie Bosch aus Seligenstadt

Garten Familie Bosch Seligenstadt
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Die Bilder aus dem Garten von Familie Bosch aus Seligenstadt.
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Die Bilder aus dem Garten von Familie Bosch aus Seligenstadt.

Der Garten von Familie Bosch aus Seligenstadt ist ein wahres Naturparadies. In der grünen Oase gibt es auch einiges zu entdecken, wie die Bilder zeigen. 

"Der Garten teilt sich Vorgarten und Hauptgarten. Bei der Gestaltung versuchen wir möglichst die zu bevorzugen, die ökologisch gesehen wertvoller sind. Die ursprünglich vorherrschende Rasenfläche wurde im Laufe der Jahre auf Reststück zu Gunsten der Ökologie reduziert.

Der Vorgarten (mit kleinem Steingarten) wird hauptsächlich geprägt durch Stauden, Gräser & Klein/Großgehölze die Insekten, Bienen und Vögel anziehen. (z. B Felsenmispel, Blaue Bartblume, Schönfrucht, Hartriegel, Mahonie, Buddleja, Eibe, Stechpalme, Wachholder, Feuerdorn, Zwergflieder, Liguster, Fetthenne, Sonnenhut). Weitere Zierpflanzen sind verschiedene Spiräen, Fasanenspiere (Nachtwächter), Roter Perückenstrauch, Roter Zierapfel sowie Dahlien und eine Kletterrose gepaart mit einer Clematis. Das Ganze wurde mit zwei Neulingen noch ergänzt – letztes Jahr mit einer Hanita - Zwetschge und dieses Jahr mit der sehr alten und sehr selten gewordenen Apfelsorte „Goldparmäne“.

Der Hauptgarten beinhaltet einen kleinen Nutzgarten. Dieser besteht hauptsächlich aus verschiedenen Beerensorten, Salat, Tomaten, einer Beinwellstaude und einem Kirschbaum sowie einigen Küchenkräutern. Ein weiterer Kräuterteil befindet sich in Töpfen nahe zur Küche, wegen der häufigen Verwendung und kürzerem Weg.

Ansonsten besteht der Garten aus einem zentral gelegenen Teichbereich um den sich eine kleine Gartenhütte, zwei sich gegenüberliegende Holzterrassen-Sitzplätze sowie eine angrenzende Rasenfläche gruppiert. Den Rahmen bilden auch hier eine Mischung aus Bäumen, Gehölzen & Stauden die sowohl dem Naturschutz wie der Gartengestaltung dienen. (Birke, Eberesche, Hainbuchenhecke, Kornelkirsche, Pfaffenhütchen, Pimpernuss, Brombeere, Alpenjohannisbeere, Zimterle (Hummelherberge), Indianernessel, Blutweiderich, Schneeball, Strauchhortensie, Waldrebe, wilder Wein und viele weitere wertvolle bienenfreundliche Kleinstauden aber auch Heilpflanzen/Küchenkräuter wie Beinwell, Aloe vera, Borretsch und Thymian (im Steingarten) plus zwei Heidelbeersträucher. Zwei Insektenhäuser gehören ebenfalls dazu, welche hauptsächlich von der „gehörnten Mauerbiene“ bewohnt werden.

Die Gartendeko / Kunst darf natürlich auch nicht fehlen – bei uns in der Gestalt der „fliegenden Hühner, dem aus Wasser emporblickenden Sumpfgeist, der neugierigen Gänsehälse und dem Vogelkönig als Wächter des Ganzen.

Alles zum Gartenwettbewerb gibt es auf unserer Themenseite. 

Besondere Ereignisse gibt es immer wiedermal, vor allem mit plötzlich in größere Anzahl auftauchenden Vögeln. In einem Jahr war es ein großer Starenschwarm wie man ihn sonst nur in der Luft sieht, der sich wie eine dunkle Wolke über den wilden Wein hermachte.

Ein andersmal der Überfall von ungefähr 60 Wachholderdrosseln, die eine volltragende stattliche Eberesche innerhalb von drei Tagen leer gefressen hatte - für die sich 20 Jahre lang nur wenige andere Vögel interessierten.

Neuere Besucher am Futterhäuschen auf dem Balkon sind Eichelhäher – offensichtlich zwei rivalisierende Paare, die jeweils für sich die Hoheit beanspruchen.

Eine ähnliche Situation spielt sich an einer weiteren Futterstelle gegen Ende des Winters mit einer größeren Zahl von Erlenzeisigen ab.

Ein kurioses Ereignis war, das im Vorgarten eines Tages auf einer Fläche von ca. 1 qm Sonnenhut alle Sonnenhutköpfe wie mit einer Schere gleichmäßig abgeschnitten dastanden. Auf der Feierabendbank sitzend habe ich dann eines Abends zufällig an einer anderen Stelle mit Sonnenhut beobachtet, dass es Spitzmäuse sind, die den Stängel hochklettern und die Sonnenhutköpfe präzise abbeißen. Manches erlebt man nur zufällig (morgens beim Zeitung holen) wie zum Beispiel das Ende von unserem langjährigen Frosch Paul der an jenem Morgen im Schnabel von einer der jedes Frühjahr wiederkehrenden Main-Enten verschwand (Beine noch Herausschauend).

Dieses Jahr hatten wir ein Enten-Liebespaar mit Nebenbuhler, beide Kerle gingen derart rabiat vor, sodass die Entendame mit dem gesamten Körper mehr unter Wasser als darüber war und ziemlich entkräftet letztlich die Flucht ergriff.

Besuch aus der Tierwelt neben dem üblichem gibt es auch von Eisvogel, Eichhörnchen, Igel, Kleiber, Spechte, Falken, Reiher, Fuchs und Marder.

Interessant ist aber auch das Treiben der Teichbewohner, besonders das schlüpfen der Großlibellen, aus den am Schilf hängenden Libellenarven. Aber auch der Teichbesucher z.B. gibt es unter Vögeln unterschiedliche Baderituale zu beobachten.

Das absolute Ereignis ist aber im Frühjahr – Anfang März, wenn das Treiben der Mauerbienen im und um das Insektenhaus beginnt. Zuvor versuchen aber die Meisen-vögel die noch geschlossenen Brutröhren der Mauerbienen mit aller Macht aufzubrechen. Deshalb müssen die Insektenhäuser unbedingt mit einem schützenden Gittern versehen werden.

Natur- bzw. Gartenliebhaber wissen das natürlich, welchen Nutzen für die Kleintierwelt entstehen kann, wenn man durch eine zielgerichtete Auswahl der Pflanzen und durch zusätzliche Gestaltungsmaßnahmen, wie kleine Feucht-Biotope, Insektenhäuser, Steinhaufen, Igelhäuser, Fledermauskästen, Nistkästen usw. diesen Unterschlupf und Nahrung bietet.

Auch wir können feststellen, dass z.B. abends zur Dämmerung über dem Teich längst nicht mehr so viele Insekten wahrzunehmen sind und Fledermäuse gesichtet werden, wie noch vor ein paar Jahren, als wir zur Dämmerungszeit innerhalb kurzer Zeit 30 Fledermäuse zählen konnten, wenn sie aus ihrem Dachquartier im Tiefflug über den Teich auf Insektenjagd gingen."

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