Am Boden zerstört

Rentnerin (86) verliert alles - weil sie jahrelang zu viel gespart hat

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Eine britische Rentnerin muss jetzt um ihre Existenz bangen - nachdem sie jahrelang zehntausende Euro gespart hatte. (Symbolbild)

Mary Morley ist Rentnerin und Witwe - und steht jetzt mit leeren Händen da. Weil sie es gut gemeint hatte, legte sie etwas Geld von ihrer Rente zur Seite. Mit bösen Folgen.

Als Mary Morley 1998 in Rente ging, wollte sie nicht ihre Familie nicht unnötig belasten oder gar um Geld anpumpen. Aus diesem Grund begann sie vor einigen Jahren, jede Woche etwas Geld von ihrer Rente abzuzweigen und zurückzulegen. Doch dem Gemeinderat in ihrem Heimatdorf Stibbington, Cambridgeshire, gefiel das gar nicht - als er es bemerkte, nahm er ihr den "Notgroschen" wieder weg.

Rentnerin verliert zehntausende Euro - weil sie große Teile der Rente spart

Der Grund dafür: Die 86-jährige Britin hatte am Ende mehr als 35.500 Euro angespart! Doch es ist in Großbritannien nicht erlaubt, so viel zu besitzen, wenn man Wohngeldzuschuss erhält - so wie Morley. So gibt es dort eine Vermögensgrenze von etwa 13.500 Euro, die es einzuhalten gilt.

Wäre die Rentnerin darunter geblieben, hätte sie weiterhin die monatlich immerhin 725 Euro erhalten, berichtet der britische Express. Das ehemalige Zimmermädchen fiel aus allen Wolken, als sie erfuhr, dass sie nun alles wieder verlieren würde, erzählt ihr Sohn David im Gespräch mit dem Nachrichtenportal.

"Meine Mutter hat ihr ganzes Leben lang geackert und gespart. Jetzt ist sie depressiv und hat all ihre Unabhängigkeit verloren, um die sie bis jetzt so hart gekämpft hat", beschwert er sich.

Auch tragisch: Postbank dreht Rentnerin diesen riskanten Fond an - die verliert zehntausende Euro.

Der Mann der Rentnerin war 2001 verstorben, von da an lebte sie allein, zweimal in der Woche kommen Pflegekräfte, die sich um sie kümmern. Doch nun drohen ihr nicht nur Gerichtsverfahren, sondern es wurden ihr zu allem Überdruss auch noch die Wohngeldbeihilfe und der Gemeindesteuerzuschuss gestrichen.

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"Gefühllos": Sohn von Rentnerin versteht das System nicht

"Die Art und Weise, wie hier vorgegangen wurde, ist unglaublich gefühllos", so David Morley. "Man hat es auf Leute mit 80 und 90 Jahren, wahrscheinlich alleinstehend und mit gesundheitlichen Problemen, abgesehen." Am Ende "passiere es diesen Leuten, weil sie es, trotz ihrer kleinen Rente, geschafft haben, etwas Geld Woche pro Woche zurückzulegen", so Morley. "Weil sie das getan haben, haben sie die erlaubte Spargrenze überschritten."

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Doch seine Mutter habe das alles gar nicht gewusst, beteuert der 60-Jährige. Ein Sprecher des Gemeinderats hat allerdings abschließend erklärt, dass man die delikate Situation von Frau Morley verstehe, aber sich nun mal an die Vorschriften halten müsse …

Wie man in Deutschland bereits mit 63 in Rente gehen kann, berichtet fr.de*

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jp

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