"Ignorieren Sie die Anleitung auf der Verpackung!"

Tiefkühl-Pizza: Mit diesen Tricks schmeckt sie (fast) wie beim Italiener

Halten Sie sich auch immer an die Anleitung auf der Pizza-Verpackung und sind mit der Qualität unzufrieden? Dann probieren Sie es einmal ganz anders.

  • Tiefkühl-Pizza* ist ein schnelles und beliebtes Fertiggericht.
  • Viele Kritiker lehnen eine Tiefkühl-Pizza* ab, weil sie nicht gut genug schmeckt.
  • Wenn Sie diese Tricks beachten, holen Sie jedoch viel mehr aus der Tiefkühl-Pizza* heraus, als Sie geahnt haben.

Tiefkühl-Pizza ist mit Abstand das beliebteste Fertiggericht aus dem Gefrierschrank der Deutschen. Kein Wunder also, dass es endlos viele Variationen in den Supermärkten gibt. Haben Sie sich bisher auch stets an die Anleitung auf der Rückseite der Verpackung gehalten? Dann haben Sie wahrscheinlich meistens nicht alles an Geschmack herausgeholt, was eine Tiefkühl-Pizza zu bieten hat, wenn man sie etwas anders zubereitet. 

Mit den folgenden drei Tricks wird ihre Tiefkühl-Pizza besonders gut schmecken und macht vielleicht sogar dem italienischen Restaurant um die Ecke Konkurrenz.

Eine Tiefkühlpizza, wie sie in jedem Supermarkt vorzufinden ist.

Tiefkühl-Pizza vor dem Backen vollkommen auftauen

Ein Nutzer auf Reddit hat es ausprobiert und teilt seine Ergebnisse gerne mit den Lesern. Seine klare Meinung: "Ignorieren Sie die Anleitung auf der Verpackung!" Die meisten Anleitungen empfehlen, dass die Pizza direkt aus dem Kühlfach in den Ofen gehört. Probieren Sie es einmal komplett anders und tauen Sie die Pizza vollständig auf, bevor sie in den Ofen kommt. So können Sie die Pizza etwa nach dem Einkaufen nicht gleich wieder in die Kühltruhe stecken, sondern, wenn Sie die Pizza bald essen wollen, lassen Sie das Fertiggericht einfach draußen liegen. Sind es mehrere Stunden oder der nächste Tag, dann legen Sie die Tiefkühl-Pizza einfach in den Kühlschrank. 

Tiefkühl-Pizza auf Maximaltemperatur backen

Auch ein zweiter Trick kommt von dem gleichen Reddit-Nutzer namens "u/numbahtwelve". Auf vielen Verpackungen wird eine Ofen-Temperatur von 180 oder 200 Grad Celsius vorgeschlagen. Auch hier sollten Sie einmal von der Empfehlung abweichen und ihren Ofen auf die Maximaltemperatur aufheizen. Viele Öfen kommen auf 250 oder sogar 275 Grad und nähern sich damit schon sehr gut der Temperatur, die in einem Steinofen von professionellen Pizza-Bäckern herrscht. Egal ob Tiefkühl-Pizza oder handgemacht, die hohe Temperatur macht den Teig besonders knusprig, ohne dass die Zutaten zu lange gekocht werden oder verbrennen. 

Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie die Pizza gut im Auge behalten! Da die Temperatur deutlich höher ist, als auf der Verpackung angegeben, verringert sich auch die Back-Zeit je nach Temperatur um wenige Minuten. 

Dass diese Tricks wirklich etwas bewirken, kann Katie Bingham-Smith bestätigen. Die alleinerziehende Mutter kommt bei ihren Kindern normalerweise gar nicht gut an, wenn mal wieder Tiefkühl-Pizza auf dem Programm steht. Mit diesen beiden Trick konnte sie jedoch auch ihre schärfsten Kritiker überzeugen, wie sie auf thekitchn schreibt.

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Tiefkühl-Pizza mit Dampf backen

Ein weiterer Tipp lässt sich auf frag-mutti.de finden. Eine Nutzerin hat noch eine ganz andere Methode verraten, wie sie die Pizza besonders "fluffig" macht. Sie stellt zum Aufheizen des Ofens ein tiefes Backblech, gefüllt mit Wasser, in den Ofen und heizt so lange vor, bis das Wasser kocht. Der entstandene Dampf soll wunder bewirken und das Fazit der Nutzerin: "Der Boden ist locker, schön aufgegangen, nicht pappig, nicht krümelig, die Tomatensoße schmeckt plötzlich anders - nach Tomate, auch die Salami schmeckt nach Salami und die Peperoni schmecken auch nicht nach Bierdeckeln." Alternativ lässt sich auch die Dampfgarfunktion des Ofens einschalten, wenn das Gerät über so eine Funktion verfügt. (nh) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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