Rezept für Anfänger und Fortgeschrittene

Zwetschgenkuchen backen: Mit dieser Zutat wird der Kuchenboden perfekt

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Herbstzeit ist Zwetschgenzeit.

Wer Zwetschgenkuchen selbst macht, braucht gar nicht viele Zutaten. Auf eine Sache sollten Sie allerdings achten, wenn Sie den Blechkuchen mit Hefeteig backen.

Im Spätsommer und Herbst gehört ein Zwetschgendatschi zum Kaffee einfach mit dazu. Ob mit Sahne oder ohne, der klassische Blechkuchen mit Pflaumen oder Zwetschgen darf bitteschön recht saftig und fruchtig schmecken. Die Mischung aus den säuerlichen Früchten, etwas Zimt und Zucker und dem mürben oder wahlweise einem Hefe-Teig macht diesen sonst zur Oktoberfestzeit beliebten Kuchen* aus.

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Für den Blechkuchen brauchen Sie zu den Zwetschgen oder Pflaumen gar nicht viele Zutaten. Auch der Teig ist leicht gemacht. Sie sollten allerdings darauf achten, dass der Boden Ihres Zwetschgenkuchens nicht durchweicht, denn dann wäre es dahin mit der perfekten Kuchenpracht. Zum Glück gibt es einen einfachen Trick, damit das nicht passiert. Wie zum Beispiel bei diesem einfachen Rezept für den Augsburger Zwetschgendatschi mit Hefeteig, über das Bayern1 – pünktlich zum Start in diesen Spätsommer – berichtet hat.

Rezept: Augsburger Zwetschgendatschi – Die Zutaten für den Blechkuchen

Portionen: ca. 20 Stück (für 1 Backblech)
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Backzeit: ca. 25 bis 30 Minuten, bis der Hefeteig hellgolden ist
Schwierigkeitsgrad: einfach

So viele Zwetschgen brauchen Sie für den Zwetschgendatschi:

  • 1,25 kg Zwetschgen
  • 4 EL gemahlene Mandeln
  • 175 g Zucker
  • ¼ TL Zimt

Und das sind die Zutaten für Ihren Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • ¾ Würfel frische Hefe oder 1 Tütchen Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • knapp ¼ l Milch
  • 1 Prise Salz
  • 175 g Butter
  • 1 Ei
  • abgeriebene Schale von ½ Zitrone

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Zwetschgendatschi backen: So geht‘s

  1. Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken.
  2. Dann die Hefe und einen EL Zucker hineingeben.
  3. Knapp die Hälfte der lauwarm erhitzten Milch über die Hefe gießen und mit der Gabel von der Mitte her mit etwas Mehl zu einem Brei verrühren.
  4. Diesen Vorteig zugedeckt 10 bis 15 Minuten gehen lassen.
  5. Zu dem Vorteig geben Sie nun das Salz, 100 g Butter, Ei und Zitronenschale.
  6. Mit den Knethaken „so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst“, so der Tipp laut Bayern 1.de.
  7. Die übrige Milch „nach Bedarf“ dazugeben und zugedeckt nochmal eine Stunde gehen lassen.
  8. Für den Belag die Zwetschgen waschen, längs aufschlitzen und entkernen; die Hälfte jeweils längs etwas einschneiden. Den Backofen vorheizen (200 °C bei Ober-/Unterhitze, 175 °C bei Umluft).
  9. Den Teig in der Größe des Backbleches ausrollen und aufs gefettete (wahlweise mit Backpapier ausgelegte) Backblech legen.
  10. Jetzt kommt der genannte Trick zum Einsatz, damit der Boden nicht durchweicht. Es funktioniert Bayern1.de zufolge ganz einfach, in dem Sie die gemahlenen Mandeln auf den Teig streuen.
  11. Den Teig danach mit den Zwetschgen dicht belegen, den übrigen Zucker mit Zimt vermischen und darüberstreuen, und am Ende die restliche Butter in Flöckchen auf dem Blechkuchen verteilen.
  12. Den Zwetschgendatschi auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten backen, abkühlen lassen und am liebsten frisch mit geschlagener Sahne servieren.

Manche mögen‘s, wenn der Datschi am liebsten sogar noch lauwarm serviert wird. Empfohlen wird jedoch, den Zwetschgenkuchen erst ein wenig abkühlen zu lassen. Bleibt nach dem Nachmittagskaffee noch ein Stück übrig, am besten in den Kühlschrank stellen, dann können Nachkatzen die Köstlichkeit auch gern noch etwas später genießen.

Noch ein Tipp: Manchmal sind die Früchte etwas saurer. Je nachdem, wie süß Sie es mögen, können Sie bei der Zucker-Menge auch ein wenig variieren. Wenn Sie Gäste haben, stellen Sie neben der Sahne sonst einfach noch ein Schälchen mit etwas extra Zimt und Zucker dazu. Damit können Sie garantiert nichts falsch machen. Lassen Sie es sich schmecken. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Quelle für die Rezeptidee: Bayern 1.de

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